Fußball-Kreisliga A: TSV Bockum schon stark unter Druck

Fußball-Kreisliga A : Fußball-Kreisliga A: TSV Bockum schon stark unter Druck

Fußball-Kreisliga A: SC Schiefbahn schon heute Abend gegen OSV Meerbusch. Hält der SV St. Tönis auch dem Absteiger SSV Strümp stand.

Jeder beim Tabellenzweiten VfB Uerdingen trauert noch den zwei verlorenen Zählern aus Anrath nach, wo es nach einer 4:0-Führung nur ein 4:4 gab. „Kurz schütteln und weiter gehts“, ist zu dem frühen Saisonzeitpunkt deshalb die Devise am Rundweg, wo am Sonntag die Zweitvertretung des VfR Fischeln ihre Visitenkarte abgibt. Die hat vergangenes Wochenende gezeigt, dass sie, wenn einigermaßen komplett, jedem Paroli bieten kann. Der Rekordgewinner dieser noch jungen Spielzeit ist bisher Vorjahresabsteiger SSV Strümp mit seinem letztwöchigen 11:0-Erfolg gegen Union Nettetel U23. Dieses Resultat wird nur schwer zu toppen sein. Jeder nahm an, dass das 10:1 von Teutonia St. Tönis II gegen Fischeln II knapp zwei Wochen vorher wäre das Maß aller Dinge gewesen. Und diese Strümper gastieren nun beim Neuling SV St. Tönis, der bisher mehr als nur die Erwartungen übertroffen hat. Beide stehen im Verfolgerfeld mit Aufstiegsplatz zwei im Visier. Die selben Voraussetzungen gelten für die Auseinandersetzung der Zweitvertretung von Teutonia gegen die der VSF Amern. Beide mischen vorne mit, wobei der Kreis der Kandidaten, die punktemäßig im Rennen liegen, bis runter zu Rang neun geht, den der FC Hellas Krefeld inne hat. Klare Ansage: Wer Siege einfährt, nistet sich oben ein. Wer verliert, muss sich neu orientieren.
Dies gilt auch für den SC Schiefbahn, der zuletzt überraschend die weiße Weste vom souveränen Spitzenreiter Waldniel erstmals befleckte. Deshalb kann das Gebot der Stunde für die Begegnung am Freitagabend gegen den OSV Meerbusch nur nachlegen lauten. Und da sich die personelle Lage wieder erheblich entspannt hat, sind die Hoffnungen von Spielertrainer Daniel Klinger mehr als berechtigt. Der TSV Bockum kriegt einfach die Kurve nicht. Nach dem Dreier gegen Anrath war an der Kölner Straße der nächste eingeplant. Doch es gab nur ein Unentschieden, weshalb der Druck vor dem Heimspiel gegen den unbequemen FC Hellas  noch gewachsen ist. Nach einigen Negativausschlägen scheint der TSV Kaldenkirchen wieder auf Kurs. Ob das auch wirklich so ist, wird die Partie gegen Viktoria Anrath zeigen. Die hängt schon wieder unten drin, hat aber von der Einstellung her trotzdem immer überzeugt.
Mit Noel Müllers (Kaldenkirchen), Dogukan Bayrak (Uerdingen), Mustafa Toker (TIV Nettetal) und Gianni Enrico Wittenberg (Teutonia II) mussten vergangenen Sonntag gleich vier Spieler mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. Da aber unter der Woche die zweite Runde im Kreispokal über die Bühne ging, muss nur Wittenberg als Akteur einer zweiten Mannschaft, die nicht im Pokal spielt, einmal aussetzen.

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