Fußball-Bezirksligisten SSV Grefrath und VfB Uerdingen enorm unter Druck

Fußball-Bezirksliga : Grefrath und Uerdingen enorm unter Druck

In der Fußball-Bezirksliga stehen beide Abstiegskandidaten vor hohen Hürden, dürfen aber auf keinen Fall leer ausgehen.

(WeFu) Personell haben sie in der Winterpause die Kader aufgerüstet, um dem Abstiegsgespenst doch noch von der Schippe zu springen.

Aber acht bzw. fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer sind schon eine ziemliche Hypothek, die vom Bezirksliga-Vorletzten SSV Grefrath und dem direkt davor platzierten VfB Uerdingen nur schwer aufzuholen sein wird.

Ganz dick kommt es für die Grefrather, denn sie haben vier Auswärtsspiele hintereinander vor der Brust. Ihre Reiseaktivitäten beginnen am Sonntag mit der Nachholpartie beim Tabellenzehnten FC Moers-Meerfeld. Trainer Klaus Ernst meint: „Wir haben uns ordentlich verstärkt, konnten trotz der widrigen Bedingungen fast immer gut arbeiten und die Mannschaft hat mitgezogen. Das muss sich jetzt in der Meisterschaft zeigen. Spätestens Karneval wissen wir, in welche Richtung die Saison wirklich läuft.“ Neuzugang Calvin Bunte, der Ex-Brachter, ist angeschlagen.

Größere personelle Sorgen vor dem Heimspiel gegen Schwafheim hat der VfB Uerdingen und knüpft damit an die Hinrunde an. Jonas Kremer muss wegen einer Sehnenreizung pausieren, Neuzugang Stephan Hoff (kam mit Bruder Hans vom FC Hellas) verletzte sich vergangene Woche im Testspiel in Kevelaer am Knöchel und Preben Hansen-Sackey und Tamer Tahusoglu fallen etwa drei Wochen aus Studiengründen aus. Dennoch ist Trainer Stefan G. Rex keineswegs pessimistisch und ist überzeugt: „Wir werden alles raushauen, um da unten raus zu kommen, und Sonntag soll der Anfang gemacht werden.“

Der VfL Tönisberg dagegen hat ganz andere Dinge im Kopf. Er fährt im Verfolgerduell zum TDFV Viersen. Falls die Gäste gewinnen, würden sie den Rückstand auf Platz zwei auf nur noch zwei Zähler verkürzen. Im Falle einer Niederlage aber dürfte der Zug in Richtung Relegationsplatz schon fast abgefahren sein. Der im Sommer nach Fischeln wechselnde Trainer Karl-Heinz Himmelmann gibt sich allerdings wenig optimistisch und sagt: „Die Vorbereitung war wegen unserer Platzverhältnisse katastrophal. Außerdem fehlten oft Spieler und ich hoffe, es gibt Sonntag nicht die Quittung dafür. Wer verliert, ist vorne erst einmal weg.“ Nicht dabei haben die Rot-Weißen Gökhan Demir (gesperrt), Oliver Lukas, Noah Schlebusch und Marvin Höffges (alle verletzt), wodurch der Kader auf 15 Mann geschrumpft ist.

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