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Für die neuformierte Handball-Mannschaft der Adler geht die Saison am Samstag los.

Handball : Sopov hat ein besonderes Projekt

Adler Königshof starten nach beispiellosem Umbruch in die Nordrheinliga.

14 neue Spieler stehen in dieser Saison im Kader der Adler Königshof. Es ist ein beispielloser Umbruch für das Team, das in der vergangenen Spielzeit in der Nordrheinliga als Aufsteiger absolut überzeugt und den Klassenverbleib schon frühzeitig sichergestellt hatte. Dieses ist auch das Ziel für die neue Mannschaft. Der ebenfalls im Sommer gekommene Trainer Goran Sopov, der den zum TV Korschenbroich abgewanderten Dirk Wolf ersetzt, erwartet gerade zu Beginn einige Probleme.

„Wir hatten in der Vorbereitung sehr gute, aber auch einige schwächere Spiele. Das ist aber ganz normal, wenn eine Mannschaft noch zusammenfinden muss. Ein solcher Umbruch ist ein beispielloses Projekt und umso spannender ist der Saisonauftakt“, sagt er. Dabei ist die erste Aufgabe wahrlich keine einfache, denn am Samstag kommt im Rahmen der großen Adler-Saisoneröffnung mit Spielen der ersten und zweiten Herren sowie der Damen, der TuS 82 Opladen in die MSM-Halle. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

„Opladen ist neben Bonn, Aldekerk und Ratingen der Favorit in dieser Saison. Sie haben sich im Sommer gut verstärkt und waren schon im Vorjahr ein Topteam“, sagt Sopov. Er selbst muss auf zwei wichtige Spieler verzichten. Tim Wirtz und Jochen Schellekens fallen verletzt aus. Wirtz leidet nach wie vor an Problemen mit der Patellasehne, die ihn schon im Vorjahr zu Saisonende zum Zusehen zwangen, Schellekens schlägt sich seit Auftakt der Vorbereitung mit Leistenproblemen herum.

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Gegen Opladen wird es vor allem darauf ankommen, Toptorjäger Marius Anger nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. „Er ist wohl der gefährlichste Mann dort und hat in der Vorsaison meist zweistellig getroffen. Aber ihn auszuschalten wird, wenn es denn gelingt, nicht reichen“, sagt Sopov. Er warnt vor einem sehr kompakten Team, gegen das seine Mannschaft trotz des Heimvorteils nur Außenseiter sei. Aufgeben will er deshalb aber nicht und so dürfen die Zuschauer ein spannendes Spiel erhoffen.