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Fußball: Frauen starten am Sonntag

Fußball : Frauen starten am Sonntag

Nach einer intensiven Vorbereitung gehen die Frauen der vier Vereine aus dem hiesigen Fußballkreis am Sonntag in die neue Saison. Viktoria Krefeld hat sich mit Laura Wirringer einen echten Hochkaräter geangelt.

Fussball Drei Wochen nachdem die Fußballsenioren mit der neuen Saison begonnen haben, starten auch die Frauen in die Meisterschaft. Auch sie haben eine lange Vorbereitungszeit hinter sich, mit harten Trainingseinheiten und einigen Vorbereitungsspielen.

"Die Mädchen haben hart gearbeitet. Es fängt langsam an zu kribbeln, denn nun wollen meine Spielerinnen zeigen, was sie in der Vorbereitung geleistet haben", sagte Jürgen Büssers, der neue Trainer des SV Grefrath. Auch in den anderen Clubs steigt die Nervosität, alle freuen sich, wenn am Sonntag wieder Ball rollt. Mit dem SC Viktoria Krefeld in der Verbandsliga, dem SV Grefrath, dem SV Linn und dem TuS St. Hubert vertreten wie im Vorjahr vier Vereine den Fußballkreis Kempen-Krefeld. Glück gehabt hat der TuS St. Hubert, der als Vorletzter doch noch den Klassenverbleib schaffte, weil keine drei Westvereine aus der Verbandsliga abgestiegen sind, und in der Landesliga bereits ein Team kurz nach Saisonbeginn zurückgezogen hat.

Beim Verbandsligisten Viktoria Krefeld wird Ulli Scheidweiler weiterhin als Coach arbeiten. Drei Abgänge gab es beim Team vom Schroersdyck. Steffi Umar verließ den Club, Katja Fleischer und Eva Hachmann beenden ihre Karriere und arbeiten weiter als Obmann bzw. als Co-Trainerin. Mit Laura Wirringer har sich ein Hochkaräter vom Regionalligisten GSV Moers der Viktoria angeschlossen. Der SC will in dieser Saison gar nicht erst mit den Abstiegsrängen in Berührung kommen, und hat als Saisonziel das gesicherte Mittelfeld ausgegeben. Dass die Mannschaft bereits in guter Form ist, bewies sie in der 1. Runde des ARAG-Pokals, als sie beim 1. FFC Ratingen mit 2:0 gewann.

In der Landesliga hat der TuS St. Hubert aus den Fehlern der vergangenen Saison gelernt. Mit Ralf Schmitter hat der langjährige Co-Trainer nun das Sagen. Vom Hülser SV sind zehn Spielerinnen an die Stendener Straße gewechselt, so dass der Kader nun die ideale Stärke von 26 Aktiven hat. Gegen den SV Hemmerden II wurde ein Vorbereitungsspiel 9:1 gewonnen . "Wir sind auf einen aufsteigenden Ast, in der kommenden Saison wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben", sagt Obmann Volker Müllers sen.

Auch beim Landesligisten SV Grefrath hat sich einiges getan. Sieben Zugängen stehen drei Abgänge gegenüber. Der neue Trainer Jürgen Büssers verfügt jetzt über einen Kader von 20 Spielerinnen. "Die Neuen passen sehr gut zum alten Kader, man merkt den Spielerinnen den Spaß am Fußball an", sagt der neue Coach. In Linn hat sich nicht viel getan. Das Team, das in der vergangenen Saison mit einer beeindruckenden Aufholjagd vom Tabellenende noch den sechsten Platz erreichte, geht optimistisch in die neue Spielzeit. In der Vorbereitung wurde gegen Neuwerk mit 5:2 gewonnen, und gegen den FCR Duisburg III mit 3:8 verloren.

(RP)