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Fischelns Co-Trainer Wiegers nach Pleite in Rath entsetzt

Fußball : Fischelns Co-Trainer Wiegers ist entsetzt

Nach der verdienten 0:2-Niederlage beim Rather SV muss der VfR jetzt auch in der Landesliga den Blick nach unten richten. Es mangele der Mannschaft an grundlegenden Dingen, um die Klasse zu halten.

Der Negativtrend der vergangenen Wochen sollte gestoppt werden. Doch daraus wurde nichts. Durch eine verdiente 0:2 (0:1)-Niederlage beim Tabellennachbarn Rather SV verschärfte sich sogar die tabellarische Lage des VfR Fischeln, der angesichts ausbleibender Erfolge den Blick nach unten richten muss.

Im Spiel verstanden es beide Mannschaften nicht, sich entscheidende Vorteile zu verschaffen. Hüben wie drüben fehlte es an fußballerischer Qualität und besonders am letzten präzisen Zuspiel, so dass sich die meisten Aktionen im umkämpften Mittelfeld abspielten und Torchancen Seltenheitswert hatten. Fischelns Marschroute, aus einer gesicherten Defensive zu spielen ging gegen die kampfstarken Gastgeber durchaus auf. Allerdings fehlte der Zug zum Tor. Dass der einzige Treffer der ersten Halbzeit aus einer Standardsituation resultierte, verwunderte daher nicht. Nach einer Ecke lief Niklas Wesseln konsequent ein und ließ Fischelns Keeper Felix Gerdts keine Abwehrchance (29.).

Nach dem Seitenwechsel hatten die Seidenstädter zunächst das Glück auf ihrer Seite, denn die Gastgeber kamen zu zwei dicken Chancen, die sie liegen ließen. Außerdem hätte sich kein Grün-Weißer beschweren können, wenn den Hausherren ein Foulelfmeter zugesprochen worden wäre. Die erste Gelegenheit für den nicht mit dem letzten Willen angetretenen VfR besaß der eingewechselte Robert Norf, der an RSV-Schlussmann Christopher Möllering scheiterte. Mit dem ebenfalls eingewechselten David Machnik bekam das Spiel der Gäste zwar mehr Struktur, was sich auch in einer leichten Feldüberlegenheit nieder schlug. Aber zu mehr reichte es nicht, denn dem VfR gelang es bis zum Schlusspfiff nicht, zwingende Möglichkeiten heraus zu spielen. Daher bedeutete das 2:0 bereits die Vorentscheidung. Mohamed Anas Ouldali nahm aus 22 Metern Maß und ließ Gerdts auch diesmal keine Chance (76.).

Co-Trainer Fabian Wiegers, der den angeschlagenen Josef Cherfi vertrat, nahm hinterher kein Blatt vor den Mund: „So wie wir auftreten, sind wir nicht landesliga-tauglich. Nur Fußballspielen wollen, nutzt nichts, wenn der Zug zum Tor fehlt. Uns fehlt teils die Fitness, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke, die in dieser Liga gefordert sind. Der Gegner bringt dagegen alles auf den Platz.“ Ein gefährlicher Zustand, dem schon viele vermeintlich gute Teams zum Opfer fielen.

Fischeln: F. Gerdts - Kuschel, Pappas, Görres, Baum - Zitzen, Zeqiri (59. Machnik) - Karakas, Breuer, Misumi (46. Norf) - Linser (59. Hoppe).