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Fußball: Fischeln will nicht nur Kanonenfutter sein

Fußball : Fischeln will nicht nur Kanonenfutter sein

Acht Spiele hat der VfR Fischeln noch in der Niederrheinliga auszutragen, bevor es dann aller Voraussicht nach eine Liga tiefer geht. Das erste davon steht am morgigen Sonntag an, wenn im 15 Uhr der 1. FC Wülfrath zu Gast an der Kölner Straße ist.

Interessant an den acht Spielen ist vor allem, dass Fischeln noch gleich zwei Mal gegen den ärgsten Konkurrenten des KFC Uerdingen um den Aufstieg antreten muss, die TuRU aus Düsseldorf, und so vielleicht einen nicht unerheblichen Beitrag leisten kann, sollten die Uerdinger am Ende der Spielzeit ganz oben in der Tabelle stehen. "Bislang hat Herr Lakis (KFC-Vorsitzender, die Red.) diesbezüglich noch keinen Kontakt zu uns aufgenommen und uns eine Siegprämie angeboten", sagt Co-Trainer Ralf Rusbült und lacht dabei.

Für die Fischelner sind die letzten acht Spiele ohnehin ein Art Abschiedstour. Mit dem Abstieg haben sie sich an der Kölner Straße mittlerweile abgefunden, gleichwohl aber wollen sie sich würdig aus der Liga verabschieden. "Die Spieler lassen die Köpfe nicht hängen", sagt Rusbült. Das Team hat sich selbst noch zwei Ziele gesetzt. Der VfR will nicht sang- und klanglos als Letzter in die Landesliga heruntergehen, und außerdem soll die "magische Schallgrenze" von einhundert Gegentoren auf keinen Fall erreicht werden. "Das ist bei noch acht Spielen ja zumindest nicht ausgeschlossen", sagt Rusbült in Anbetracht der jüngsten Niederlagen des VfR. Zuletzt etwa gab es eine 1:5-Pleite gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter, und in dieser Höhe wollen sich die Fischelner nicht noch einmal geschlagen geben müssen.

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Immerhin, so hat Rusbült festgestellt, sind innerhalb der Mannschaft keine Auflösungserscheinungen festzustellen. Gestern Abend wollten die Jungs zusammen Fußball schauen, und auch die Trainingsbeteiligung war unter der Woche so hoch, wie es sich der scheidende Cheftrainer Uwe Weidemann sicherlich häufiger gewünscht hätte. Denn auch Onur Özkaya (Hochzeit) ist wieder im Training, so dass immerhin 15 Spieler an den Einheiten teilnahmen — eine Seltenheit in diesem Halbjahr.

Ausfallen werden morgen wohl neben den Langzeitverletzten wie David Machnik Thomas Bahr, für den nach seinem Außenbandriss im Knöchel die Saison bereits gelaufen sein dürfte, sowie die erkrankten A-Jugendlichen Dominik Idel und Valerio Pagusi.

(RP)