Fischeln scheitert erneut an der Effektivität

Fußball-Landesliga : Fischeln scheitert erneut an der Effektivität

Fußball-Landesliga: Der VfR zeigt eine spielerisch gute Leistung, lässt aber wieder zu viele Torchancen liegen und unterliegt gegen den TSV Meerbusch II mit 0:1. Der Rückstand auf das rettenden Ufer vergrößerte sich.

Für den VfR Fischeln wird die Situation im Tabellenkeller immer bedrohlicher. Denn nach der gestrigen 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den TSV Meerbusch II vergrößerte sich der Rückstand auf das rettende Ufer bereits auf sechs Punkte. Deutlich wurde erneut, woran es beim VfR hapert. Er ließ bei spielerischer Überlegenheit wieder beste Torchancen liegen und leistete Beihilfe beim letztlich entscheidenden Treffer der Gäste, von denen insgesamt kaum Gefahr ausging. Um so größer war die Enttäuschung bei Trainer „Kalli“ Himmelmann: „Meerbusch hat eigentlich gar nicht stattgefunden. Das Schlimme ist aber, dass ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen kann. Sie ruft alles ab, wird aber einfach nicht belohnt.“

Der VfR startete gut, hatte von Beginn an mehr vom Spiel und hielt den Gegner durch gutes Stellungsspiel in der Defensive vom eigenen Tor fern. Und schon in der Anfangsphase boten sich ein paar Gelegenheiten in Führung zu gehen. Eine der besten vereitelte TSV-Schlussmann Leon Buschen, der nach einer Ecke einen Schuss von Mario Knops entschärfte (10.). Überhaupt hinterließen die Gäste bei Standards einen unsicheren Eindruck. Weil die VfR-Akteure aber bei „zweiten Bällen“ oftmals zu früh abdrehten und nicht nachsetzten, blieb diese Schwäche des TSV folgenlos. Nach gut 25 Minuten verflachte die Begegnung und bis zur Pause entstand der Eindruck, dass auf beiden Seiten kein Treffer mehr fallen würde.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Grün-Weißen die Partie wieder an sich und Keeper Simon Gerdts verlebte zunächst einen ruhigen Arbeitstag. Aus der eigenen Hälfte heraus entwickelten sich einige sehenswerte und durchdachte Angriffe. Doch am Sechzehner war die Herrlichkeit in der Regel vorbei. Entweder durch zu ungenaues Zuspiel, oder durch schlecht gewählte Laufwege der Zielspieler. Einen der seltenen TSV-Angriffe schloss Ridvan Balci mit dem Tag des Tages ab. Von zwei VfR-Spielern nur halbherzig gestört, zog der Torschütze von rechts nach innen und traf ins lange Eck (71.). Den Rückstand steckte der VfR gut weg, spielte weiter couragiert nach vorne, kam aber auch nur noch zu einer guten Chance durch Knops, dessen Schuss Buschen zur Ecke lenkte (78.). „Wir werden weiter daran arbeiten, dass es besser wird“, so Himmelmann, „aber man muss natürlich aufpassen, dass die Spieler nicht irgendwann die Köpfe hängen lassen.“

Fischeln: S. Gerdts - Werth-Jelitto, Raijic-Miskovic, Kanat, Arapovic - Ziemes, J. Geraets (73. Enger) - Schons (26. Magkaj), N. Geraets, Fuhrmann - Knops (82. Baris).