Fußball: Fischeln kassiert vierte Niederlage im fünften Spiel

Fußball : Fischeln kassiert vierte Niederlage im fünften Spiel

Fußball: Der nicht unerwartete Niedergang des Aufsteigers geht, wenn auch unglücklich, bei TuRU Düsseldorf weiter.

Noch sind die Abstiegsplätze in weiter Ferne. Aber langsam wird es wieder Zeit, dass der VfR Fischeln, spätestens seit der gestrigen 0:1 (0:0)-Niederlage bei TuRU Düsseldorf, wieder einmal etwas für das Pluskonto tut. Der ein oder andere im Umfeld wird nämlich sichtlich nervös. Allerdings: Der nächste Gegner am kommenden Sonntag an der Kölner Straße, die U23 des MSV Duisburg, ist ein absoluter Hochkaräter, was die aktuelle RückrundenZwischenbilanz von neun Punkten und 9:0 Toren deutlich beweist. Da wird es dann ganz schwer, etwas für die Habenseite zu tun, zumal die personelle Decke durch eine Rote Karte gegen Innenverteidiger Jan Siebe wegen Nachtretens noch kleiner geworden ist (89.).

In den ersten 20 Minuten war viel Verkehr vor beiden Toren. VfR-Keeper Halil Ibrahim Özcelik hielt da gegen Markus Richlyk ebenso gekonnt (5.) wie später gegen Yannick Salem Louniangou aus Nahdistanz (19.). Auf der Gegenseite stand TuRU-Schussmann Björn Nowicki dem Fischelner aber in nichts nach und hielt gegen Emre Özkaya (8.) gekonnt. Und auch Marcel Lüft fand nach Kegel-Vorarbeit in ihm seinen Meister (32.). Insgesamt aber agierten die Gäste schon sehr kontrolliert, standen gut und die Platzherren waren in der Folgezeit höchstens noch nach Standards hin und wieder gefährlich. Insgesamt verlief der erste Abschnitt an der Feuerbachstraße völlig ausgeglichen.

Eine einzige Unachtsamkeit - Özkaya köpfte einen hohen Ball aus der eigenen Hälfte direkt wieder in diese zurück, womit niemand rechnete, weil alles aufrückte - entschied die Partie. Nur der Ex-Uerdinger Saban Ferati, im Mai 2011 Siegtorschütze des KFC Uerdingen bei Wuppertal II zum Aufstieg in die damalige NRW-Liga, roch nämlich den Braten, schaltete am Schnellsten, umkurvte auch noch Özcelik und vollendete (64.). Vorher hatten Lüft und Daniel Lingen eine VfR-Führung dicht vor Augen, warteten nach Vorarbeit von Kevin Enke bzw. Özkaya einfach zu lange. Nach dem Rückstand übernahm die Cherfi-Auswahl deutlich die Initiative. Aber klare Chancen sprangen bei aller Überlegenheit kaum heraus. Nur noch eine - aber was nutzt das schon - Rote Karte gegen den Düsseldorfer Imeri Shkelzen (90.+3).

Fischeln: Özcelik - Kuschel, Raczka, Siebe, Lüft - Durmus (78. Recker), Kegel - Lingen (69. Uzbay), Breuer (78. Lipinski), Enke - Özkaya,,

(RP)
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