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Fußball: Fischeln ärgert Oberhausens U23

Fußball : Fischeln ärgert Oberhausens U23

Der Krefelder Niederrheinligist zeigte sich am Montag im Heimspiel gegenüber der Begegnung am Gründonnerstag in Bocholt stark verbessert und führte bis zur 55. Minute mit 2:1.

Mit einem Doppelschlag drehten die Gäste das Spiel und gewannen 4:3. Torwart Till Kohnen hielt zwei Elfmeter. Sieben Treffer und zwei verschossene Elfmeter, an Unterhaltungswert war die Auseinandersetzung zwischen dem VfR Fischeln und Rot-Weiß Oberhausen U23 kaum zu überbieten. Am Ende verließ mit den Gästen nur die falsche Mannschaft als Sieger den Kunstrasen an der Kölner Straße. Ein Remis wäre insgesamt das gerechtete Ergebnis gewesen. Die Hausherren gaben mit einer tadellosen Einstellung die richtige Antwort auf ihre schwache Vorstellung beim 0:2 in Bocholt und ärgerten den Tabellendritten von der Emscher fast bis zur Schlussminute.

Der erste Schuss ein Treffer

Die Oberhausener wurden schon vor dem Anpfiff geärgert und waren sauer, dass sich die Fischelner trotz des tollen Wetters auf den Kunstrasen baten. Trotzdem führte RWO von Beginn an Regie. In Führung ging allerdings der VfR mit seinem ersten Schuss aufs gegnerische Tor. Nach einer Ecke von Sicencia drückte Niedmers das Leder über die Linie (5.). Gefährlich wurde es für den Gastgeber in der 20. Minute, als Luz aus dem Profikader der Gäste knapp am Tor vorbei köpfte (20.).

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Eine Minute später blieb der Blondschopf im Fischelner Strafraum zwischen zwei Gegenspielern hängen. Dabei ertönte überraschend der Pfiff des Schiedsrichters, der auf Elfmeter entschied. Luz trat selber an. Bei seinem Schuss blieb er im Rasen hängen. So wurde das Leder zur leichten Beute von Torwart Kohnen. Danach vergab der VfR zweimal das 2:0. Zunächst traf Uzbay den Pfosten (31.), dann verpasste Hebold am langen Pfosten den Ball (34.). Das bestrafte RWO-Kapitän Abel mit einem Freistoß-Treffer aus 20 Meter. Nach Wiederanpfiff tauchte Mertens frei vor Dietz auf, schoss den heraus stürmenden RWO-Keeper aber an, anstatt ihn auszuspielen.

Nach der Pause staunte der VfR-Anhang zunächst nicht schlecht, weil ihr Team in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte. Zunächst zielte Uzbay knapp drüber (46.). Fünf Minuten später schloss er den schönsten Spielzug der Grün-Weißen mit einem platzierte Linksschuss zum 2:1 ab (51.). Doch die Freude dauerte nur vier Minuten, als die Gäste mit einem schönen Konter erneut ausglichen und nur 60 Sekunden später erstmals in Führung gingen. Torwart Kohnen patzte nach einer Ecke, so dass Gyasi nur noch den Kopf hinhalten musste. Zehn Minuten vor Schluss fiel die Vorentscheidung, als Abel mit einer Direktabnahme aus 17 Metern ins lange untere Eck traf. Kurz darauf sah Hebold Gelb-Rot. Der VfR gab nicht auf. Als der eingewechselte Özkaya aus spitzem Winkel Uzbay bedienen wollte, lenkte Verteidiger Corvers den Ball am kurzen Pfosten ins eigene Tor. Uzbay sah sofort Gelb-Rot, weil er sich beim Schiedsrichter beschwerte, der dem Fischelner untersagt hatte, den Ball aus dem Tor zu holen. In der Schlussminute konnte Torwart Kohnen den fünften Gegentreffer nur durch ein Foul verhindern, hielt aber den fälligen Elfmeter.

(RP)