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Lokalsport: Final-Four: Prominenter Besuch

Lokalsport : Final-Four: Prominenter Besuch

Beim Final-Four-Turnier in Krefeld wird auch der Videobeweis angewendet.

Im Fußball ist der Videobeweis ein großes Streitthema. Kompetenzgerangel, unklare Zuständigkeiten und strittige Entscheidungen, bringen die Fans Woche für Woche zum Kopfschütteln. Die Verantwortlichen für das Final-Four-Turnier im Hockey, das im Juni in Krefeld steigen wird, können wiederum darüber nur den Kopf schütteln. Einerseits, weil der Fußball nicht von anderen Sportarten lernen will, andererseits, weil Kinderkrankheiten normal seien. "Wir hatten das im Hockey auch. Wir mussten lernen und daraus wurden klare Regeln. Anfangs gab es beispielsweise die Situation, dass der Videoschiedsrichter nur entscheiden durfte, ob der Ball im Tor ist. Dann kam es zu einer Szene, in der das Video zeigte, der Ball war hinter der Linie, aber auch, dass er regelwidrig mit dem Fuß gespielt wurde. Das Tor musste gegeben werden", erzählt Turnierleiter Dr. Christian Deckenbrock.

Der wird nicht nur das Turnier in Krefeld organisieren, er war auch schon Weltmeisterschaften oder olympischen Spielen vor Ort. Verantwortlich ist er unter anderem für disziplinarische Maßnahmen, sprich: Sperren. Im Hockey werde mit dem Beweis sehr offen umgegangen und alle Szenen auch auf einer Leinwand gezeigt. "Wir nehmen seit Jahren die Zuschauer mit", erzählt Deckenbrock.

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Unterdessen nimmt auch das Teilnehmerfeld immer mehr Formen an. Köln, Mühlheim und Mannheim bei den Männern, sowie die beiden Hamburger Vereine, Düsseldorf und Mannheim bei den Damen stehen praktisch fest. Damit wird auch die Tochter von TV-Moderator Johannes B. Kerner mit von der Partie sein. Der stolze Vater kündigte sich ebenfalls an und wird die Spiele live im Stadion verfolgen. Über eine TV-Präsenz wird noch verhandelt. Bislang wurden rund 4000 Tagestickets verkauft, die Tribünenkapazität wird wohl auf 4700 (also 9400 Tagestickets) erweitert.

(RP)