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Fußball: Fehlstart für SV Grefrath und SC Viktoria

Fußball : Fehlstart für SV Grefrath und SC Viktoria

Die neue Saison in der Niederrheinliga hat für die beiden hiesigen Vereine denkbar schlecht angefangen. Viktoria Krefeld und Aufsteiger SV Grefrath verloren jeweils klar. Dass es der SC Viktoria im ersten Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach II schwer haben würde, stand vor dem Spiel fest.

Doch die 1:7 (1:2)- Niederlage gegen die Borussen war doch schon eine kleine Überraschung. "Wir waren noch im Bett. Als das Match begann, spielte sofort nur der Gast", sagte Coach Phil Wilkinson. Das Resultat waren zwei schnelle Tore (5. / 20.) durch Rebecca Schröder, die von den Krefelderinnen nie unter Kontrolle zu bringen war. Sie erzielte noch einen weiteren Treffer und gab auch noch drei Torvorlagen.

Körpersprache nicht ausreichend

Doch das war nicht alleine der Grund. Zwar erspielten sich die Hausherrinnen drei, vier gute Torchancen, doch war die Körpersprache nicht ausreichend, um den überragenden Gästen an diesem Sonntag Paroli zu bieten. Krefeld fehlte oft die Konzentration, und auch der Einsatz bei den Zweikämpfen fehlte. Außerdem hatte Wilkinson aufgrund der dünn besetzten Auswechselbank kaum Gelegenheit, mit neuen Spielerinnen das Spiel noch kippen zu können. "Unser Abwehrverhalten mit der Viererkette klappte auch nicht so richtig. Da werden wir noch viel arbeiten müssen, um mehr Stabilität zu bekommen", ergänzte Wilkinson. Den Ehrentreffer erzielte Katharina Presch.

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Nicht ganz so arg kam Neuling SV Grefrath unter die Räder. Nach 90 Minuten hatte Mitaufsteiger SV Jägerhaus Linde mit 4:0 (1:0) gewonnen, und das Team des neuen Trainers Holger Belting musste erleben, dass in der höheren Klasse mit viel mehr körperlichen Einsatz gespielt wird, und auch das Tempo permanent hoch gehalten wird. "Trotz der Niederlage habe ich bei meinem Team gute Ansätze gesehen. Nach dem Rückstand waren wir gleichwertig und hatten einige Chancen zum Ausgleich.

Das Ergebnis ist unter dem Strich zwei Tore zu hoch ausgefallen", sagte der Coach. Erstmals spielte der SV mit einer Vierkette, die vergangene Saison in der Landesliga noch nie ausprobiert wurde. Natürlich hakte es hier besonders, denn oft funktionierte die Abstimmung nicht.

Auch waren der extrem kleine Platz in Linde und ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner ein großes Hindernis für das Team von der Niers. Im zweiten Durchgang versuchten die Gäste etwas offensiver zu spielen, doch die Stürmerinnen des Gastgebers verstanden es immer wieder, nach dem Ballgewinn schnell nach vorne zu spielen. Dadurch gelangen drei weitere Tore, die den zu hohen Sieg perfekt machten.

(RP/rl)