Lokalsport Familiärer Charakter beim 26. Bayer-Triathlon

Triathlon · Am Elfrather See starteten am Sonntag neben der 2. Bundesliga, NRW-Liga und Landesliga auch viele Hobby-Sportler.

Auch bei der 26. Auflage des Bayer-Triathlons hielt die größte Krefelder Sportveranstaltung das, was sie in den Vorjahren immer ausgemacht hat. Der Triathlon-Spitzensport gemischt mit Hobby-Athleten lockte nicht nur 1500 Teilnehmer an den Elfrather See, sondern begeisterten auch doppelt soviel Zuschauer, die an den Wegstrecken mit aufmunternden Zurufen und anerkennenden Klatschen für eine sehr gute Stimmung sorgten.

Der erste Startschuss fiel pünktlich mit der Olympischen Distanz, auf der Lokalmatador Matthias Epping einen ungefährdeten Sieg einfuhr. "Am Ende bin ich locker ins Ziel gelaufen, weil ich mich für die Bundesliga nächste Woche schonen wollte", sagte der Uerdinger Triathlet, der sein Heimspiel genoss. Sportliche Höhepunkte waren die Mannschaftssprints der 2. Bundesliga und der NRW-Liga. Während die Männer des SC Bayer in der 2. Liga nur auf Platz acht kamen, schafften die Frauen der Krefelder Kanu Klub mit dem zweiten Platz in der NRW-Liga noch den Sprung auf das Treppchen.

Nach den NRW-Feuerwehrmeisterschaften ging es mit den Staffel-Triathlons so richtig volkstümlich zu, denn hier zeigte sich vornehmlich der familiäre Charakter des Bayer-Triathlons. Egal ob Firmenstaffeln oder Familienteams, alle Teilnehmer gaben über 500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Lauf ihr Bestes. Für den reibungslosen Verlauf sorgte das 200-köpfiges Helferteam des SC Bayer, das mit einem trockenen Wetter belohnt wurde. Und wie wohl sich die Athleten gerade beim Volkstriathlon fühlen, brachte Harald Tilkes zum Ausdruck, der zum dritten Mal am Elfrather See an den Start ging. "Hier herrschen einfach super Bedingungen. Die Veranstaltung ist eine willkommene Herausforderung für mich und eine Abwechslung zugleich", sagte der Hülser, der seinen Fokus auf den Berlin-Marathon gelegt hat. Beim Schwimmen musste er allerdings damit Bekanntschaft machen, dass es im Elfrather See keine Freunde gibt. "Wenn du da im Pulk schwimmst, bekommst du schon ein paar Tritte ab. Das ist etwas anderes, als in Bahnen zu schwimmen", sagt Tilkes. Auf dem Rad gelang es ihm wieder einige Plätze gutzumachen, denn auf der Radstrecke herrschten neben der Windstelle auch trockene und ideale Bedingungen rund um den Europaring. Nachdem Tilkes dann auch die fünf Kilometer Laufstrecke überwunden hatte und mit einer Zeit von 1:17:37 ins Ziel kam, zeigte er sich zufrieden mit seiner Leistung, Für nächstes Jahr hat er entsprechend auch den Triathlontermin wieder ins Auge gefasst.

(RP)