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Ex-Trainer Matthias Mahn gibt Comeback beim Crefelder HTC

Hallenhockey : Ex-Trainer Matthias Mahn gibt Comeback beim CHTC

Ronan Gormley, der Trainer des CHTC, erhält prominente Unterstützung. Ex-Trainer Matthias Mahn und Damen-Coach André Schiefer stehen Gormley jetzt zur Seite. An diesem Wochenende startet die Hallenhockey-Bundesliga.

Am Wochenende starten beide Hockeyteams des Crefelder HTC in die Hallensaison und treten am Samstag zunächst beim DHC an, ehe am Sonntag jeweils die Mannschaften aus Blau-Weiß Köln zu Gast in der Glockenspitzhalle sind. Sowohl die Herren, bei denen einige personelle Veränderungen gibt, als auch die Damen, spielen in der 1. Bundesliga. Nachdem die letzte Hallensaison Corona bedingt nicht stattgefunden hat, freuen sich Spieler und Fans auf eine sehr intensive Spielzeit. Die zehn Gruppenspiele werden in fünf Doppelwochenenden bis zum 9. Januar ausgetragen ehe die Absteiger und Teilnehmer für die nächste Runde feststehen.

Herrencoach Ronan Gormley wird vom langjährigen Trainer Matthias Mahn sowie Damencoach André Schiefer unterstützt, die beide große Erfahrung im Hallenhockey besitzen. Der Kader ist im Gegensatz zum Feld leicht verändert, da die internationalen Spieler Neal Glassey, Torhüter Adrian Henriquez Haug und Stürmer Nicolas Acosta die Halle nicht absolvieren und mit Lars Conzendorf und Jannick Eschler zunächst Leistungsträger fehlen. Kapitän Linus Michler ist nach seiner Handverletzung erst in den vergangenen Tagen ins Training zurückgekehrt. Neu dabei sind Max Sweering, der zuvor in den Niederlanden gespielt hat, und Kirschan Schliemann. Er wird gemeinsam mit Christian Schulte, der mittlerweile 46 Jahre alt ist und unter anderem Weltmeister in der Halle und auf dem Feld eine große Erfahrung und Qualität mitbringt, das Torhüterteam bilden. „Es ist eine enge Gruppe, bei der es schwer wird Köln und Mülheim mit ihren individuell starken Kadern anzugreifen. DHC und Blau-Weiß sind auf einem ähnlichen Level und ebenso wie Neuss echte Hallenspezialisten mit guten EInbzelspielern“, sagt Ronan Gormley.

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Bei den Damen ist der Klassenerhalt oberstes Ziel. „Wir wissen, dass wir gegen die topbesetzten Teams aus Düsseldorf und RW Köln keine Chance haben und es auch gegen Mülheim schwer wird. Daher müssen wir gegen Bonn und Blau-Weiß die Punkte holen. Dadurch haben wir ein vergleichsweise einfaches Spiel gegen den DHC, da dort die Ausgangslage klar ist, stehen aber gegen Blau-Weiß Köln in der Pflicht zu punkten,“ betont André Schiefer.

Einige der jungen Spielerinnen absolvieren ihre erste Hallensaison im Damenbereich, darunter Senkrechtstarterin Toni Hufer. Im Gegensatz zur letzten Hallensaison fehlen unter anderem mit Pia Alex und Helene Stöckmann echte Leistungsträgerinnen. Neu hinzu kommt Cleo Esser vom Ligakonkurrenten Düsseldorfer HC. „In der Halle ist es nochmal wichtiger als Einheit zu spielen, da wenig Platz ist und kleinste Fehler direkt bestraft werden. Für die Zuschauer ist es sehr spannend, da es mehr Action gibt und Spiele innerhalb weniger Minuten komplett gedreht werden können,“ beschreibt Spielführerin Nike Michler die Besonderheiten des Hallenhockeys. Die Heimspiele absolvieren die Teams in der Glockenspitzhalle.