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Elias Eikers Comeback bringt bei Adler Königshof die Wende

Handball-Oberliga : Eikers Comeback bringt bei den Adlern die Wende

Beim Handball-Oberligisten Adler Königshof läuft es plötzlich wieder. Gegen den TV Lobberich feierten die Gastgeber ihren vierten Sieg in Folge. Gut möglich, dass es dafür einen triftigen Grund gibt.

Elias Eiker absolvierte sein viertes Spiel nach seinem Comeback für den Oberligisten Adler Königshof. Mit der Rückkehr des 21-Jährigen scheint auch die sportliche Kehrtwende eingeläutet worden zu sein, denn die Mannschaft von Marius Timofte besiegte den TV Lobberich mit 32:28 (16:16) und blieb im vierten Spiel in Folge ungeschlagen.

Ob als Tischler im Hauptberuf im väterlichen Betrieb oder als Linkshänder in der Mannschaft oder auch als Coach der weiblichen A-Jugend – Elias Eiker ist ein gefragter junger Mann. „Es bleibt bei diesen Aufgaben wenig Zeit für andere Hobbys. Um den Kopf frei zu bekommen, gehe ich am liebsten trainieren“, sagt Elias Eiker, der 2006 mit dem Handball bei Adler Königshof begonnen hat. In der C-Jugend wechselte er dann erst für drei Jahre zu Bayer Uerdingen und später für weitere drei Jahre zu TuSEM Essen. Die Teilnahme am Länderpokal mit der Auswahlmannschaft des Handballverbandes Niederrhein 2016 sowie zwei Spielzeiten mit TuSEM in der Jugend-Bundesliga waren seine bisherigen sportlichen Highlights. 2019 kehrte der Halbrechte dann nach Königshof zurück.

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„Ursprünglich hatte ich mal gehofft, dass ich den Sprung in die 3. Liga schaffen könnte. Jetzt ist mein Ziel, verletzungsfrei zu bleiben“, erklärt Eiker, der sechsmal gegen den TV Lobberich erfolgreich war. „Uns sind zu viele technische Fehler unterlaufen, wir haben es unnötig spannend gemacht. In der Schlussphase hat unser Keeper Florian Lindenau noch einige Chancen zunichte gemacht.“

Trainer Marius Timofte ist froh über die Rückkehr von Eiker: „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für mich und die Mannschaft. Er gibt uns sehr viel Sicherheit auf seiner Position und hat gegen Lobberich einen guten Job in der Deckung gemacht.“