Ein Auftakt nach Maß für die Teutonia

Fußball: Ein Auftakt nach Maß für die Teutonia

Fußball-Landesliga 1: Der Aufsteiger aus St. Tönis drehte beim ASV Süchteln einen Rückstand und gewinnt noch mit 2:1. Für den stark ersatzgeschwächten Lokalrivalen VfR Fischeln sprang in Amern lediglich ein 1:1 heraus.

Für Landesliga-Aufsteiger Teutonia St. Tönis begann die neue Saison dank des 2:1-Auswärtserfolges beim ASV Süchteln direkt mit drei Punkten. Entsprechend freudige Gesichter gab es bei den St. Tönisern. Dabei hatte der Start für das Team des neuen Trainers Bekim Kastrati gar nicht so gut begonnen. Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, da musste Torhüter Daniel Hitzschke hinter sich greifen. Vorausgegangen war zuvor ein Angriff der Gastgeber, die sich über Außen durchgesetzt und mit Sean Herrmann in der Mitte einen Spieler frei stehen hatten, der auf acht Metern ohne Probleme zur Süchtelner 1:0-Führung traf. Trotz des frühen Rückstandes blieben die St. Töniser Akteure gefestigt, indem sie das Spiel in der Folgezeit ausgeglichen gestalteten. Die Bereitschaft hierfür wurde in der 27. Minute belohnt. Burhan Sahin war es, der nach einem langen Pass den Ball aufnahm, zwei gegnerische Spieler umlief und sah, dass Süchtelns Torhüter Philip Grefkes zu weit vor dem Tor stand. Sein Lupfer zum 1:1 bedeutete dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Auch in der zweiten Hälfte boten beide Teams ein offenes und attraktives Duell auf dem Platz, wobei der für den Japaner Hiroja Takamatsu eingewechselte Jochen Höfler ebenso eine Großchance vergab, wie auch Kevin Zülsdorf, der nur die Latte traf. Am Ende war es Brian Drubel, der zum Held des Tages wurde. Sein Tor in der 64. Minute war letztendlich das Entscheidende. „Das waren heute drei Punkte gegen den Abstieg“, sagte Teutonias Team-Manager Markus Hagedorn nach dem Spiel.

Mit einem Punkt begnügen musste sich der VfR Fischeln , der beim VSF Amern nicht über ein 1:1 hinaus kam. Trainer Josef Cherfi war wahrlich nicht zu beneiden gewesen, fehlten ihm doch acht Stammspieler. Auf der Bank standen ihm neben Ersatztorhüter Simon Gerdts nur die A-Jugendlichen Sebastian Görres und Gianni Wittenberg sowie der vom SV Oppum gekommene Keita Sato zur Vefrügung. Der VSF Amern zeigte sich in der ersten Halbzeit körperlich überlegen. Fischeln durfte sich bei seinem Torhüter Hendrick Sauter bedanken, dass er mit zwei Glanzparaden das Spiel lange Zeit offen hielt. In der Nachspielzeit vor der Halbzeitpause war er allerdings beim Kopfballtor von Dominik Kleinen machtlos. Cherfi hielt anschließend eine Predigt, in dem er seine Spieler in der Landesliga willkommen hieß und sie den Kampf annehmen müssten. Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, denn den Fischelnern Akteuren gelang es, den Schalter umzustellen und auf den Kampfmodus umzuschalten. Bis kurz vor dem Abpfiff sah es so aus, als würde Fischeln gegen eine Wand anrennen. In der Nachspielzeit brauchte dann Simon Kuschel den Ball mit einem langen Einwurf in den Strafraum, den Takoma Misumi mit den Kopf in das Tor zum 1:1 lenkte.