Kommentar: Ehrhoff muss geehrt werden

Kommentar: Ehrhoff muss geehrt werden

Christian Ehrhoffs Verdienste um das Krefelder Eishockey sind unumstritten und überaus wertvoll für die Sportstadt Krefeld. Am Montag ist der Silbermedaillengewinner von den Olympischen Winterspielen in sein Haus in Verberg zurückgekehrt. Für einen würdigen Empfang am Frankfurter Flughafen hatten Freunde und Familienmitglieder des deutschen Fahnenträgers bei der Schlussfeier gesorgt. Auch seine Nachbarn bereiteten ihm einen schönen Empfang. Gelungen war am Sonntagabend auch die Glückwunsch-Aktion der Krefelder Eissportvereine in der Rheinlandhalle. Seitdem ist es in der Seidenstadt ruhig geworden um den sensationellen Triumph des Nationalspielers, dessen sportliche Wiege an der Westparkstraße steht. Während einige Helden von Pyeongchang gleich am Dienstag von ihren Stadtvätern empfangen wurden, gab es aus dem Krefelder Rathaus noch nicht mal im täglichen Pressebrief anerkennende Worte oder Glückwünsche. Vom KEV und den Pinguinen war ebenfalls noch nichts zu sehen und zu hören. Dabei ist gerade Christian Ehrhoff immer noch das Aushängeschild Nummer eins des Krefelder Eishockeys und genießt auch bundesweit aufgrund seiner sympathischen Art und als vorbildlicher Teamplayer einen sehr guten Ruf. Nicht umsonst ist er heute Abend im ZDF-Sportstudio zu Gast.

Christian Ehrhoff muss und wird bestimmt noch geehrt werden. Und auf dem Rathausplatz, wo seit 2008 alle Krefelder Olympia-Teilnehmer mit einer Gedenktafel verewigt werden, dürfte bald der Name Ehrhoff stehen. hgs

(RP)