Lokalsport: Division II ist für Schmitz kein Abstieg

Lokalsport : Division II ist für Schmitz kein Abstieg

Der KEV'81 spielt zur neuen Saison in der leistungsschwächeren Gruppe in der DNL. Am Montag war Trainingsauftakt.

Mit hängenden Köpfen schlichen die KEV-Spieler nach dem letzten Spiel der Saison in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) vom Eis. In der Kabine flossen sogar einige Tränen. Kurz zuvor hatte Krefeld beim EV Regensburg mit 1:7 verloren und damit die Chance vergeben, sich in der kommenden DNL-Saison mit den besten Acht Nachwuchsteams der Republik in der Division I zu messen. Stattdessen heißt es in der kommenden Saison, mit den Mannschaften von Platz neun bis 16 in der Division II die Aufsteiger zur leistungsstärkeren Gruppe zu ermitteln. Was allerdings wie ein sportlicher Abstieg aussieht ist es für KEV-Cheftrainer Elmar Schmitz durchaus nicht. "Diese Einteilung ist dem neuen Modus geschuldet. Wir waren noch nie eine Mannschaft, die unter den ersten Vier gehörte. Alles dahinter ist immer eng beieinander und da waren wir von Platz fünf bis 16 mit drin. Die DNL hat zuletzt aus 16 Mannschaften bestanden. Sollte es bei dieser Ligaeinteilung mit Division I und II bleiben, dann werde wir realistisch gesehen je nach Jahrgangsstärke zwischen den beiden Gruppen hin und her pendeln. Das ist aber für uns kein Problem", sagt Schmitz mit einem großen Maß Realismus.

Auch bei der Kaderzusammenstellung gibt es keinerlei Schwierigkeiten. Zum einen wurde aktuell die Jahrgänge neu geordnet und ein Jahr nach oben geschoben, zum anderen gab es keine Abgänge zu anderen Vereinen. Es fallen lediglich alterbedingt einige Spieler heraus, die schon in der Vorsaison als so genannte "Overager" spielten. Mit Leon Offer (Neuss), Lionel Holtschneider (Ratingen) und Torhüter Jonas Natterer (Mannheim) verkündete Schmitz zusätzlich schon drei Neuzugänge. Derzeit laufen über den Sportlichen Leiter der Krefeld Pinguine, Matthias Roos, weitere Gespräche mit Spielern, die für die Pinguine interessant sind und noch im Nachwuchs spielen können.

"Hier muss ich ausdrücklich nicht nur die Zusammenarbeit mit Matthias Roos loben, sondern auch die mit unserem Kooperationspartner Herner EV. Wir haben gemeinsam ein Konzept erstellt, wo unsere Leistungsträger neben der DNL auch dort in der Oberliga spielen und damit zusätzlich die Möglichkeit bekommen, sich in den Fokus der Pinguine zu bringen", sagt Schmitz, der gleichzeitig darauf verweist, dass in Herne schon zehn Spieler im Kader stehen, die aus der Krefelder Nachwuchskaderschmiede stammen.

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Dass mit Darren Mieszkowski, Adam Kiedewicz und Valentin Peiffer drei Topspieler dem Verein treu geblieben sind, zeigt wie sehr das Konzept überzeugt. Am Montag war Trainingsauftakt zur neuen Saison. Bis zur neuen Eiszeit gibt es mit kurzen Pausen in den Sommerferien fünfmal die Woche Trockentraining, einmal die Woche geht es Mittwochs in Wesel aufs Eis. Das Ziel: Hoch in die Division I.

(RP)
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