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Badminton: Die wunderbare Welt des Internets

Badminton : Die wunderbare Welt des Internets

Singapur, Malaysia, Brunei, Thailand, Indonesien, Philippinen, Vietnam, China, Hong Kong, Macao, Taiwan, Indien, Nepal, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesh, Usbekistan, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Jordanien, Bahrain, Dubai, Iran, Irak, Oman, Libanon, Katar, Jemen, Australien, Neuseeland, Südkorea und Japan sind offenbar Länder mit Privilegien.

Denn die Internetnutzer aus Singapur, Malaysia, Brunei, Thailand, Indonesien, Philippinen, Vietnam, China, Hong Kong, Macao, Taiwan, Indien, Nepal, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesh, Usbekistan, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Jordanien, Bahrain, Dubai, Iran, Irak, Oman, Libanon, Katar, Jemen, Australien, Neuseeland, Südkorea und Japan können derzeit die Badminton-Weltmeisterschaften in Paris, wo die Krefelderin Juliane Schenk mitspielt, über einen so genannten Stream fast wie im Fernsehen verfolgen.

Wir nicht. Darum ziehen wir jetzt aber weder nach Singapur, Malaysia, Brunei, Thailand, Indonesien, Philippinen, Vietnam, China, Hong Kong, Macao, Taiwan, Indien, Nepal, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesh, Usbekistan, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Jordanien, Bahrain, Dubai, Iran, Irak, Oman, Libanon, Katar, Jemen, Australien, Neuseeland, Südkorea noch Japan. Sondern lesen einfach die unmittelbar nach diesen Zeilen folgende Kolumne. Denn da steht's auch.

Die Krefelder Badminton-Nationalspielerin Juliane Schenk hat bei den Badminton-Weltmeisterschaften in Paris um Haaresbreite das Viertelfinale verpasst. Gegen Shao-Chie Cheng aus Taiwan unterlag die Hülserin gestern Nachmittag nach 64 Minuten in drei Sätzen mit 21:19, 13:21 und 19:21. Dabei hatte die 27-Jährige gegen die zweifache Olympiateilnehmerin aus Fernost im abschließenden dritten Satz bereits mit 17:12 vorne gelegen, dann aber Zug um Zug ihre scheinbar sichere Führung noch aus der Hand gegeben. Beim Stand von 20:18 hatte Cheng ihren ersten Matchball, den die deutsche Meisterin aber noch abwehrte.

Nach dem zweiten aber musste sich die Bundeswehrsoldatin geschlagen geben. Für Juliane Schenk ist damit das Turnier vorbei. Viel Zeit, die unglückliche Niederlage zu verarbeiten bleibt ihr nicht: Bereits am kommenden Dienstag, 31. August, stehen für sie in Saarbrücken die mit 120 000 Dollar dotierten Bitburg Open an, der am höchsten dotierte Badmintonwettkampf in Deutschland und in diesem Jahr das einzige Grand-Prix Turnier in Europa mit Gold-Status, bei dem sie zum Auftakt gegen die Dänin Karina Joergensen ran muss. oli

(RP)