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Die Veranstalter hoffen auf große Resonanz zum Radspektakel

Radrennen : Retour le Tour will die Massen mobilisieren

Mit vier Tour de France-Fahrern wartet das Radrennen in der Krefelder Innenstadt am Freitagabend auf.

(svs) Am Sonntag endete die Tour de France und damit auch die Strapazen für die Tourteilnehmer, die am Freitag beim Profirennen der Veranstaltung Retour le Tour in der Krefelder Innenstadt dabei sein werden. Zwei der vier Starter allerdings hatten schon ein paar Tage früher Pause, denn sowohl Rick Zabel, als auch Marcel Sieberg schieden bereits am 19. Juli bei der Frankreich-Rundfahrt aus. „Beide sind als Sprinter Anfahrer für ihre jeweiligen Kapitäne und haben natürlich alles versucht, diese über die schwere Etappe nach Alpe d’Huez zu bringen. Aber vorn war das Tempo zu hoch und so sind sie aus dem Zeitfenster gefallen“, sagt Tobias Stümges, Mitorganisator des Krefelder Rennens.

Die Tatsache allerdings könnte die Chancen der beiden am Freitag erhöhen. Zabel ist immerhin der Sieger des Vorjahres bei Retour le Tour und geht nun ausgeruht und mit vergleichsweise frischen Beinen an den Start. Doch auch Nils Politt (Gesamtplatz 87 bei der Tour) und Nikias Arndt (67.) sind in Krefeld sicher mehr als Außenseiter. Entsprechend ist ein spannendes Rennen zu erwarten und die Veranstalter erhoffen sich bei voraussichtlich weiterhin tollem Wetter einen großen Zuschauerzuspruch. „Wir haben hier eine hochklassige Veranstaltung und da hoffen wir natürlich auch auf viel Publikum. Ich denke, wenn eine Sportstadt wie Krefeld einlädt, dann sollten die Menschen auch kommen, sonst ist es ja für den Gastgeber auch irgendwie peinlich“, sagt Stümges’ Partner Christan Kölker. Die insgesamt 840 Meter lange Strecke über Breite Straße, Dionysius- und Hubertusstraße und dann vorbei am Museum bietet viel Raum für Besucher. Am Dionysiusplatz erwartet sie außerdem ein Gastronomieangebot und Livemusik.