Die letzten Vorbereitungen für das Hockey-Final-Four in Krefeld laufen.

Hockey Finalturnier : Aufbauten für Final Four beginnen

Am 18. und 19. Mai steigt in Krefeld zum zweiten Mal das Finalturnier im Feldhockey. Die Veranstalter sehen dem Event mit Vorfreude entgegen. Die Erfahrungen aus dem Vorjahr helfen bei den Planungen.

Gut eine Woche geht noch ins Land, ehe am 18. und 19. Mai, also am kommenden Wochenende, zum zweiten mal das Final-Four-Turnier im Feldhockey in Krefeld stattfindet. Die Vorbereitungen gehen in die heiße Phase. Der Aufbau der 4700 Besucher fassenden Tribüne beginnt. Die Zelte für das „Hockeydorf“ stehen bereits weitgehend und die Teilnehmer stehen fast fest. „Bei den Damen sind die vier Team ja gefühlt schon seit September sicher. Bei den Männern fällt am Wochenende noch die Entscheidung zwischen dem Mannheimer HC und dem Havestehuder THC“, sagt Hans-Werner Sartory.

Sicher dabei sind Uhlenhorst Mühlheim, Rot-Weiß Köln und UHC Hamburg. Die Vorjahresfinalisten, Titelverteidiger Mühlheim und Köln, sind die Favoriten. „Für uns aus Veranstalter wäre es optimal, wenn beide wieder im Finale stünden. Das wäre vom Zuschauerzuspruch her sicher das, was am meisten verspräche. Ganz losgelöst von allem Sportlichen“, sagt Clubmanager Robert Haake. Doch unabhängig von den Spielpaarungen läuft der Vorverkauf weiter sehr gut. „Für den Samstag haben wir über 3000, für den Sonntag rund 3500 Karten abgesetzt“, sagt Haake.

Die Abläufe sind dabei sehr ähnlich wie im Vorjahr. Die Hüttenallee wird während des Turniers gesperrt. „Das hat im Vorjahr auch sehr gut geklappt. Wir mussten nur einen Wagen abschleppen lassen, weil er in einer Rettungszufahrt stand. Die Besucher haben den Parkplatz am Elfrather See mit dem Busshuttle sehr gut angenommen“, erzählt Haake. Darum bleibt es hier auch beim erprobten Konzept. Die Stadtwerke werden im 20-Minuten-Takt mit vier Bussen pendeln. „Wir haben im Vorjahr vieles richtig gemacht und einiges gelernt. Das werden wir diesmal verbessern“, sagt SWK-Pressesprecherin Dorothee Winkmann. Als Beispiel nennt sie die Müllentsorgung. In diesem Jahr wird ein ganz neuer Hybridmüllwagen vor Ort sein. Der darf auch am Sonntag fahren und soll den Müll aus vollen Tonnen sofort aufnehmen. Auch ein neues Stromkabel wurde in den vergangenen Wochen eigens verlegt.

Der CHTC also ist bereit und auch die Vorfreute bei den Spielern ist riesig. Für Timur Oruz ist es eine Rückkehr in die Heimat. „Ich habe hier, auf diesem Gelände, praktisch meine Jugend verbracht. Da ist das natürlich etwas ganz Besonderes. Im Vorjahr war das hier ein unfassbares Hightlight und wir freuen uns alle extrem darauf“, sagt der Nationalspieler. Sein Kölner Mannschaftskamerad Christopher Rühr stimmt zu, sagt aber auch klar: „Dieses Jahr wollen wir den Titel, auch wenn Mühlheim nach einer überragenden Rückrunde Favorit ist.“

Ihre Erfahrung aus der Nationalmannschaft sehen beide als Vorteil an. „Nervös sind auch wir vor solchen Kulissen. Aber wir haben es im Ausland schon hin und wieder erlebt“, sagt Oruz. Er will am liebsten gemeinsam mit seiner für Düsseldorf spielenden Schwester Selin die Titel der Damen und Herren im „Wohnzimmer“ holen.

Mehr von RP ONLINE