Die HSG Krefeld trifft in der ersten Pokalrunde auf Zweitligist Hamm.

Handball : Die Eagles fahren optimistisch zum Pokalturnier an die Ostsee

Der Krefelder Handball-Drittligist nimmt ab Samstag beim Aufsteiger HSG Ostsee an einem Vierer-Turnier teil und trifft auf den Zweitligisten Hamm.

Jetzt geht es los! Für die HSG Krefeld hat die lange Vorbereitung ein Ende. Am Samstag geht es im DHB-Pokal in den hohen Norden. Bei der HSG Ostsee steht die erste Runde auf dem Programm. „Endlich geht es los. Nach der langen Vorbereitung wird es Zeit“, sagt der neue HSG-Coach Ronny Rogawska. Dabei ist der Drittliga-Aufsteiger zunächst nicht der Gegner der Eagles, sondern der Ausrichter eines Vierer-Turnieres mit den Teilnehmern ASV Hamm-Westfalen aus der zweiten Liga und Bundesligist TBV Lemgo, sowie den Drittligisten aus Krefeld und eben dem Ausrichter.

Für die Schwarz-Gelben geht es dabei am Samstag ab 16 Uhr gegen Hamm. „Das ist natürlich eine schwere Aufgabe. Hamm gehört in der zweiten Liga zu den Teams, die oben mitspielen wollen. Für uns ist das ein sehr guter Test für die Saison. Trotzdem wollen wir unser Spiel durchbringen und zeigen, was wir können. Favorit ist Hamm und wir können nur überraschen. Dafür wollen wir alles geben“, sagt der Übungsleiter der Eagles.

Dass die HSG durchaus in der Lage ist, auch klassenhöheren Teams Paroli zu bieten, zeigte sie unlängst im Test gegen den nicht minder ambitionierten Zweitligisten Rhein Vikings Neuss/Düsseldorf. Dabei kam die Mannschaft nach einer Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar von einem neun-Tore-Rückstand zurück und holte am Ende ein 23:23-Unentschieden. Mit einer ähnlichen Leistung, wie es sie in diesem Spiel speziell in der Schlussviertelstunde geboten hat, sollte das Team um Kapitän Marcel Goerden auch gegen Hamm nicht chancenlos sein.

Die Integration der neuen Spieler jedenfalls ist bereits weit fortgeschritten. „Ich habe das Gefühl, dass es mit jedem Training noch besser wird. Auf wie neben dem Feld verstehen die Jungs sich schon richtig gut“, sagt Rogawska. Gelegenheit, sich noch näher zu beschnuppern haben die Spieler dann auch im Bus. Um sechs Uhr morgens brechen sie am Samstag auf und werden gegen Mittag in Lübeck eintreffen. „Dann werden wir eine Pause haben, uns regenerieren und dann topfit um 16 Uhr auf dem Platz stehen und schauen, was geht“, sagt der Trainer.

Sollte die Überraschung am Samstag gelingen, so steht am Sonntag eine noch etwas schwerere Aufgabe auf dem Programm. Immerhin zählt Lemgo zu den traditionsreichsten Standorten im Deutschen Handball. Das Wochenende ist also ein echter Gradmesser für die Eagles, die in Bestbesetzung antreten. Nur der dritte Torwart Paul Keutmann ist leicht angeschlagen. Ansonsten meldet das Team: Alle Mann an Bord. Auch das ist nach den vergangenen beiden Jahren mit vielen Ausfällen eine sehr positive Erkenntnis für alle Verantwortlichen.