Die HSG Krefeld legt personell noch einmal

Handball : Handball-Drittligist HSG legt personell noch einmal nach

Noch in der vergangenen Saison avancierte die rechte Seite der HSG Krefeld zunehmend zur Problemzone. Nach den Verletzungen fast aller Linkshänder im Team musste in den letzten Spielen der abgelaufenen Spielzeit sogar Rechtshänder Gerrit Kuhfuß auf Rechtsaußen ran.

Auf diese Situation reagierten die Eagles bereits im bisherigen Verlauf der Sommerpause mit einigen Neuverpflichtungen. Zu diesen kam nun ein Spieler, der durchaus das Zeug hat, zum Königstransfer der Schwarz-Gelben und legitimen Nachfolge von Toptorjäger Jens Reinarz zu werden.

In Kevin-Christopher, kurz KC gerufen, Büren nahmen sie nun einen Spieler unter Vertrag, der nicht nur gut ein Jahrzehnt jünger ist, als Reinarz, sondern auch in ähnlichen Regionen getroffen hat. 162 eigene Tore bejubelte der 1,92 m große Rechtsaußen und Halbrechte, der auch vom Siebenmeterpunkt ähnlich sicher ist, wie der erwähnte Reinarz. Der ehemalige Krefelder traf 59 Mal vom Punkt, Büren sogar 69 Mal. In der vergangenen Spielzeit war der gebürtige Viersener der zweitbeste Torjäger bei Aufsteiger Bayer Dormagen, entschied sich aber dann zum Wechsel nach Krefeld. Der Linkshänder ist 24 Jahre alt. In Krefeld dürfte fest als absoluter Leistungsträger eingeplant sein. Er gibt dem neuen Trainer Ronny Rogawska weitere Optionen auf der rechten Seite und macht das Team damit noch schwerer auszurechnen. Entsprechend groß sind auch die Ziele des Neuzugangs. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe . Ich sehe gute Chancen mit der HSG Krefeld in die 2.Bundesliga aufzusteigen“, gibt Büren eine klare Richtung vor.

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