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Fußball: Das Krefelder Stadtderby

Fußball : Das Krefelder Stadtderby

Der VfR Fischeln will am Samstag gegen den VfB Uerdingen den ersten Dreier einfahren. Anstoß ist um 17.30 Uhr. Josef Cherfi kündigt ein besseres Spiel seiner Elf an. VfB-Coach Manuel Fernandez hofft auf den ersten Saisontreffer.

Nur wer hellseherische Fähigkeiten besitzt, hätte wohl getippt, dass der VfR Fischeln und der VfB Uerdingen nach zwei Spielen punktemäßig gleichauf liegen. Beide spielten zweimal Unentschieden, was aus Sicht der Grün-Weißen an der nackten Zahl gemessen sicher zu wenig ist. Für den VfB hingegen bedeuten die eingefahrenen Punkte mehr.

Schließlich ist die von Vielen zum klaren Abstiegskandidaten gestempelte Elf vom Rundweg noch ungeschlagen. Am Samstag treffen beide Teams an der Kölner Straße zum ersten Krefelder Stadtderby aufeinander. Die Frage nach dem Favoriten stellt sich nicht. Alles andere als ein Fischelner Sieg wäre eine Überraschung. Ursprünglich sollte die Partie um 16 Uhr stattfinden. Doch den VfB stellte das vor Probleme. Anstoß ist nun um 17.30 Uhr.

"Wir wollen den ersten Dreier einfahren", gibt VfR-Coach Josef Cherfi zu verstehen, der seine Mannschaft noch immer in der Findungsphase sieht. Auch wenn er mit den Leistungen in den beiden ersten Spielen nicht zufrieden war, kann er mit der bisherigen Punktausbeute leben: "Die Unentschieden sind akzeptabel. Schließlich haben wir gegen zwei starke Gegner gespielt, die sich weit oben in der Tabelle wieder finden werden".

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Cherfi baut darauf, dass sich seine Mannschaft in den nächsten Wochen steigern wird: "Wir werden schon gegen Uerdingen ein besseres Spiel sehen". Wen er im Derby auflaufen lässt, ist noch nicht klar. Es werde aber Änderungen geben, ließ der VfR-Coach durchblicken. Personell gibt es keine Probleme. Alle Spieler, die letztes Wochenende in der 1. und 2. Mannschaft zum Einsatz kamen, stehen zur Verfügung. Sorgen bereitet lediglich Gülbey Yigitkurt. Wie lange der Neuzugang verletzungsbedingt noch ausfällt, ist nicht klar.

Beim VfB sieht man der Partie gelassen entgegen. "Ich habe ein gutes Gefühl. Schließlich haben wir nichts zu verlieren", sagt Manuel Fernandez. Der VfB-Coach will sich mit seiner Elf nicht verkriechen, sondern auch den Weg nach vorne suchen. Doch daran haperte es in den ersten Spielen. Während die Defensive (noch ohne Gegentor) gut steht, fehlt es in der Offensive an Durchschlagskraft.

In dieser Hinsicht sollte die Verpflichtung von Ömer Uzbay hilfreich sein, der an seiner alten Wirkungsstätte sicher glänzen will. Aber Fernandez stellt klar: "Ömer alleine bringt uns auch nicht weiter. Er braucht auch Mitspieler, die ihn unterstützen. Wir müssen vor allem lernen, schneller umzuschalten". Gegen die VfR-Abwehr sieht er durchaus Chancen zum ersten Saison-Treffer: "Wir dürfen nur nicht den Fehler machen, gegen die hoch gewachsene Abwehr hoch zu spielen."

(RP)