1. NRW
  2. Städte
  3. Krefeld
  4. Sport

Daniel Altmaier erreicht in Paris die zweite Runde

Die erste Sensation : Daniel Altmaier erreicht in Paris die zweite Runde

Der 22-jährige Tennisprofi aus dem Kempener Ortsteil St. Hubert sorgte am Montagabend in Paris bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier mit einem Sieg gegen den Spanier Feliciano Lopez für eine Überraschung.

Obwohl Daniel Altmaier nach 2 Stunden und 38 Minuten gerade sein erstes Hauptrunden-Match bei einem Grand-Slam-Turnier gewonnen hatte, fiel sein Jubel recht bescheiden aus. Immerhin hatte der 22-jährige Tennisprofi aus dem Kempener Ortsteil St. Hubert mit Feliciano Lopez die Nummer 57 der Welt mit 7:6, 6:4, 6:4 bezwungen und damit auf der Anlage Roland Garros in Paris für die erste kleine Sensation gesorgt. Die Art und Weise, wie die Nummer 186 der Welt den 17 Jahre älteren Spanier zur Verzweiflung brachte, war überaus eindrucksvoll. Dabei war das für Altmaier bereits das vierte Match in Paris, denn er hatte sich in der Qualifikation mit drei Siegen in die erste Hauptrunde gekämpft.

Ehe der Youngster vom Niederrhein Court 11 der Anlage betreten durfte, musste er jede Menge Geduld aufweisen. Denn zunächst war sein Duell gegen den Routinier aus Toledo südlich von Madrid für 11 Uhr angesetzt worden. Doch durch den Regen verzögerte sich der Turnierplan, so dass er erst kurz nach 20 Uhr aufschlagen konnte. Doch das lange Warten tat seiner Konzentration, seiner physischen Stärke und seinem Ehrgeiz keinen Abbruch. Im ersten Satz vergab er bei einer 4:3-Führung bei drei Breakbällen eine mögliche Vorentscheidung. So blieb es bis zum Tiebreak spannend. Dort setzte er sich dann deutlich mit 7:1 durch. In den Sätzen zwei und drei nahm Altmaier dem Spanier immer wieder die Hoffnung, das Match noch gewinnen zu können. Regelmäßig setzte er Lopez mit seiner starken einhändigen Rückhand und Crossbällen unter Druck und bereitete so viele Punkte vor.

Am Donnerstag trifft Altmaier in Runde drei zum ersten Mal in seiner Karriere auf die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff (ATP 32). Ein Preisgeld von 60.000 Euro hat er schon sicher. lus