1. NRW
  2. Städte
  3. Krefeld
  4. Sport

Crefelder RC: Follert und Garth im Deutschland-Achter​

Rudern : Zwei Ruderer des Crefelder RC sitzen im Deutschland-Achter

Neben Laurits Follert gehört auch der erst 21-jährige Julian Garth zum neuen Flaggschiff-Team des Verbandes. Lena Sarassa vom Krefelder Verein saß bei der Regatta in Essen m Frauen-Achter.

(lus) In Essen kam es bei der internationalen Hügelregatta zum ersten Vergleich für die neu gebildeten Boote des Deutschen Ruderverbandes. Auch in der neuen Besetzung konnte sich der Deutschlandachter erwartungsgemäß mit souveränen Siegen in Vorlauf und Finale durchsetzen. Neben Laurits Follert, der schon in Tokio Silber mit dem Deutschlandachter gewann, bekam, der mit 21 Jahren noch sehr junge Julian Garth das Vertrauen von Bundestrainer Uwe Bender. Somit sitzen in diesem Jahr gleich zwei Sportler des Crefelder Ruder-Clubs im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes.

Nach Platz zehn bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Krefeld vor drei Wochen machten sich Garth und Follert nur noch wenig Hoffnung im Paradeboot Platz nehmen zu dürfen. Bundestrainer Bender ist jedoch von den beiden überzeugt: „Der Zweier war im Training immer vorne. Das kann ich nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Laurits ist mit seiner Erfahrung wichtig für den jetzt deutlich verjüngten Achter,“ so Bender.

  • Kugelstoßer Maximilian Neukirchen.
    Leichtathletik : Kugelstoßer Neukirchen knackt die 17-Meter-Marke
  • Im Grugapark lockte eine blühende Titanenwurz
    Naturschauspiel im Grugapark : Seltenes Bild — Blühende Titanenwurz in Essen
  • Unwetter in NRW : Mann in Essen von Blitz getroffen

Aus Krefelder Sicht war das Wochenende in Essen äußerst erfolgreich. Neben den Männern konnte auch der deutsche Frauenachter sein Finale souverän gewinnen. Im Boot saß CRC-Sportlerin Lena Sarassa, die sich mit Silber bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft für das Großboot in der Frauen-Riemen- Klasse empfohlen hatte. Sarassa ist dennoch zurückhaltend: „Wir sind echt richtig gut vom Start weggekommen. Im weiteren Rennen hat man aber gemerkt, dass die neue Mannschaft noch nicht zu 100 Prozent funktioniert. Wir haben die anderen immer wieder zu dicht rangelassen. Das Problem hatten wir auch schon bei unserem dritten Platz im Vierer.“

Den dritten Erfolg des Tages konnte Louisa Heinermann im Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer einfahren. Nach einem harten Bord-an-Bord-Kampf erruderte sich das Boot mit der jungen Krefelderin durch einen beherzten Spurt 500 Meter vor dem Ziel den entscheidenden Vorteil. Heinermann freute sich sichtlich nach dem Sieg: „Das war ein fantastisches Rennen. Wir waren zwischenzeitlich schon eine Länge hinten und haben uns immer wieder zurückgekämpft. Auf den letzten 500 Metern habe ich dann gemerkt, dass das andere Boot Probleme hat und sofort einen Spurt angesagt.“

Das CRC-Starterfeld wurde komplettiert durch Jan Henrik Szymczak, der im Männer-Doppelvierer auf Platz sechs ins Ziel und Mark Oedinghofen, der mit einem Vorlauf Sieg im Leichtgewichts-Männer-Zweier-ohne auf sich aufmerksam machte. Am Ende wurde es dann Platz fünf im Finale. CRC-Cheftrainer Markus Wöstemeyer ordnete das Ergebnis nach dem Finale ein: „Mark hat mit seinem Partner in dieser Woche zwei Mal im Boot gesessen. Es war eine neue Kombination, da beide Zweierpartner krankheitsbedingt ausgefallen waren. Dafür finde ich die Leistung sehr bemerkenswert. In so einem hochkarätigen Finale fehlt dann die Routine, die man sich über viele Bootskilometer erarbeiten muss. Aber natürlich sind die Jungs bei so einer Vorleistung jetzt enttäuscht.“