Crefelder HTC: Vorfreude auf das Final-Four steigt

Hockey : CHTC: Vorfreude auf das Final-Four steigt

Das Finalturnier steigt diesmal früher als 2018. Die gebürtige Krefelderin Selin Oruz ist auch mit dabei.

Das Finalturnier im Feldhockey, genannt Final-Four, in dem an einem Wochenende die Halbfinals und Finals um die Deutsche Meisterschaft auf dem Rasen ausgetragen werden, wirft seine Schatten voraus. Am 18. und 19. Mai werden sich Deutschlands beste Hockeyspieler erneut auf dem modernsten Kunstrasen Europas, der auf dem CHTC-Gelände an der Hüttenallee verlegt ist, duellieren. Auch wenn vermutlich die Herren des Krefelder Vereins die Teilnahme erneut verpassen werden und die Damen in der zweiten Liga spielen, wird in Selin Oruz, sowie ihren Mitspielerinnen Lisa Nolte und Sara Strauß auch die Seidenstadt vertreten sein. Alle drei spielen für den Düsseldorfer HC, der als Tabellenführer bereits sicher dabei sein wird.

„Wir freuen uns bereits riesig auf das Turnier. Gerade vor so vielen Zuschauern zu spielen war im Vorjahr ein tolles Erlebnis“, sagt Nationalspielerin und Rio-Bronzemedaillengewinnerin Oruz. Die 22 Jahre alte Medizinstudentin wuchs einen Steinwurf von der Hockeyanlage am Stadtwald auf und lernte beim CHTC das Einmaleins des Sports. Gemeinsam mit ihren beiden ebenfalls aus Krefeld kommenden Mitstreiterinnen will sie nun weiter kommen, als im Vorjahr, wo es knapp nicht für die Finalteilnahme reichte. „Lisa hat da das Spiel ihres Lebens gemacht und hatte nach einem tollen Solo den Siegtreffer im Halbfinale auf dem Schläger. Sie hat sich danach riesige Vorwürfe gemacht – dabei war es einfach eine überragende Aktion“, sagt die trotz ihrer Jugend bereits 85-fache Nationalspielerin.

Damit sich die Vorfreude der erfolgreichen Ex-Spielerin auch in ein tolles Erlebnis übersetzt, arbeiten die Verantwortlichen bereits mit Hochdruck. Wieder wird eine Tribüne mit 4700 Plätzen das Spielfeld säumen. „Der Vorverkauf läuft sogar besser als im Vorjahr. Wir liegen über dem Plan“, sagt Organisationschef Robert Haake. Dabei war die Veranstaltung 2018 bereits ein absoluter Rekord. „Nie zuvor gab es mehr als 2500 Zuschauer bei einem Hockeyspiel auf Deutschem Boden. Beim Finale hatten wir über 4000“, erzählt er.

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Sogar mit einem ausverkauften Haus im Finale liebäugeln die Organsiatoren. „Wenn wieder Köln und Mühlheim bei den Männern und vielleicht Düsseldorf bei den Frauen dabei sind, könnte es richtig voll werden“, sagt Haake. An der Straße werden gerade neue Stromkabel verlegt. „Im Vorjahr reichte die Kapazität nicht und wir brauchten mehrere Aggregate. Die Stadtwerke helfen nun und auch die Nachbarn sind sehr verständnisvoll“, fährt der Clubmanager fort. Er will mit seinen Mitstreitern alles tun, damit auch das Final-Four 2019 für Spieler und Besucher unvergesslich wird.

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