2. Hockey-Bundesliga CHTC verpflichtet den Argentinier Nicolas Acosta

Krefeld · Der 25-jährige Offensivspieler ist der zweite Neuzugang des Hockey-Zweitligisten und will beim direkten Wiederaufstieg helfen. Weil in seinem Heimatland die Universitäten wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, absolviert er von Deutschland aus ein Fernstudium.

 Nicolas Acosta im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft.

Nicolas Acosta im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft.

Foto: CHTC

(lus) Hockey-Zweitligist Crefelder HTC verstärkt sich für den direkten Weg zurück in die Bundesliga mit dem argentinischen Nationalspieler Nicolas Acosta. Der 25-Jährige war ein Leistungsträger des argentinischen U18-Teams sowie der U21-Nationalmannschaft seines Landes. Elfmal wurde er danach für den argentinischen A-Kader nominiert und hat sein Team 2019 bei den Pro League Spielen gegen Neuseeland, Australien, Spanien und Großbritannien unterstützt.

Der am 7. Juli 1996 in Rosario/Argentinien geborene Nicolas begann als Siebenjähriger das Hockeyspielen beim Hockey- Club seiner Heimatstadt, für den sein Herz auch heute noch schlägt. „Da ich immer gerne über den eigenen Tellerrand hinausschaue und neue Dinge kennen lernen möchte, habe ich 2017/18 für eine Saison in Belgien gespielt. Und zwar für den Royal Victory Hockey Club in Edegem“, verrät Nicolas. „Meine in Belgien gemachten Erfahrungen mit dem europäischen Hockey können mir bestimmt bei meinem neuen Club in Krefeld hilfreich sein“.

Die Kernkompetenz von Nicolas Acosta ist die Offensive. Sein Einsatzgebiet ist das Mittelfeld und der Sturm. „Er wird unser Angriffsspiel bereichern und wegen seiner Schnelligkeit wird er unsere Gegner vor eine Menge Probleme stellen“, ist sich CHTC-Coach Ronan Gormley sicher.

Nicolas Acosta hat drei ältere Brüder und eine Schwester. Er studiert Marketing an der „Universidad de Palermo“ in Buenos Aires. Weil die Universitäten in Argentinien aktuell geschlossen sind und die Vorlesungen nur online stattfinden, wird Nicolas sein Studium während seines Aufenthalts in Krefeld sozusagen im Homeoffice per Internet fortsetzen können. „Das passt alles gut zusammen“, so der sympathische Neuzugang: „So kann ich mich voll darauf konzentrieren, dem CHTC beim Saisonziel sofortiger Wiederaufstieg in die erste Liga mit aller Kraft zu helfen.“

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