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Crefelder HTC verliert beide Spiele

Hockey-Bundesliga : Keine Punkte für den Crefelder HTC

Bei den Punktspielen in Mannheim gab es gegen den TSV ein 0:1, dem einen Tag später gegen den MHC ein 1:3 folgte. Der Vorsprung auf Platz vier ist bis auf drei Punkte geschmolzen.

Keine Punkte gab es in der Hockey-Bundesliga für die Herren des Crefelder HTC, die sich beim 0:1 dem TSV Mannheim und einen Tag später mit 1:3-Niederlage dem Mannheimer HC geschlagen geben mussten. In beiden Partien sorgte vor allem fehlende Gefährlichkeit im gegnerischen Kreis dafür, dass man nach acht Treffern und zwei Siegen in den Hinspielen diesmal mit leeren Händen zurückkehrte.

Beim Gastspiel gegen den TSV Mannheim rückten vor allem die beiden Torhüter in den Blickpunkt. Sowohl Alexander Stadler für die Hausherren als auch Luis Beckmann auf Seiten der Krefelder erwischten am Samstag einen guten Tag und waren Hauptverantwortliche für die geringe Torausbeute der Partie. Der einzige Treffer des Tages fiel bereits durch den ersten Angriff der Süddeutschen, den Philip Schlageter mit dem 1:0 nach nur zwei Minuten abschloss. Im Folgenden scheiterten die Krefelder Herren mit insgesamt sechs Strafecken an der TSV-Defensive um Stadler und der eigenen Ungenauigkeit. Zudem fingen die TSV Spieler zwei Bälle auf der Torlinie ab. Aber auch der Krefelds Torhüter Luis Beckmann lies den Gegner verzweifeln und hielt dabei auch einen Siebenmeter. „Wir haben gegen den TSV ohne Ball zu wenig geliefert und waren in den Kreisszenen zu ungefährlich. Heute haben wir uns in vielen Bereichen gesteigert, aber es hat gegen einen starken MHC nicht gereicht“, lässt CHTC-Coach Ronan Gormley, dessen Team nun seit vier Partien auf einen Sieg wartet, das Wochenende Revue passieren.

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Beim zweiten Spiel in Mannheim stach mit MHC-Spieler Raphael Hartkopf ein weiterer Hallen-Europameister heraus, der gemeinsam mit Luis Beckmann den Titel in Berlin geholt hatte. Bereits nach acht Minuten brachte er die favorisierten Hausherren in Führung. Die Krefelder hielten dagegen und kamen durch Linus Michler zum Ausgleich. Doch Mitte des dritten Spielabschnittes schlug erneut der Ex-Düsseldorfer Hartkopf zu und stellte durch das 2:1 die vormalige Ausgangslage wieder her. Für die Vorentscheidung sorgte schließlich der 28-jährige Gonzalo Peillat, der wieder einmal seine außergewöhnliche Qualität bei Strafecken bewies und damit den Altersschnitt der Torschützen gehörig anhob. Nach der dritten Niederlage in Folge schmilzt der Vorsprung der Krefelder auf den unliebsamen vierten Platz der Staffel A auf drei Punkte.