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Crefelder HTC: Damen rutschen auf Rang sieben ab

2. Hockey-Bundesliga : Damen des CHTC rutschen auf Rang sieben ab

Das Zweitliga-Team kassierte im Heimspiel gegen Polo-Club Hamburg die dritte Niederlage in Folge. Viel Lob für Jule Hufer.

(nose) Die Hockey-Damen des Crefelder HTC mussten sich am Samstag in der 2. Bundesliga auf eigenem Platz mit 1:4 (0:2) dem Hamburger Polo Club geschlagen geben und diesen auch in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Im dritten Spiel der Rückrunde reichte das erste Bundesligator von Jugendspielerin Jule Hufer nicht, um die ersten Punkte nach der Coronapause einzufahren. Die erst 17-jährige Defensivspielerin vollendete eine ebenso sehenswerte wie sicher einstudierte Eckenvariante zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer unter die Latte. Vorbereitet wurde dieser von Anna Küskes, über die aus dem Spiel heraus an zahlreichen guten Angriffen liefen jedoch das Glück im Abschluss fehlte.

„Es freut mich total, dass Jule getroffen hat. Sie hat ein großes Potenzial und spielt trotz ihrer Jugend bereits so, als hätte sie schon jahrelange Erfahrung im Damenbereich. Sie agiert eher unauffällig und wenig spektakulär, da ähnelt sie vom Spielstil ein wenig dem Klaus Michler, auch wenn das natürlich ein großer Vergleich ist. In der Defensiv greift sie wichtige Bälle ab und ist vielseitig einsetzbar. Jule macht, was für das Alter und auf dem Niveau nicht unbedingt selbstverständlich ist, sehr wenige Fehler. Sie ist echt gut, das Tor war auch das Ergebnis intensiven Trainings,“ lobt Coach Andre Schiefer die aus der eigenen Jugend stammende Schülerin. Diese war in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel, dessen Ergebnis den Verlauf nicht wirklich widerspiegelt, sowohl in Offensive als auch in der Defensive gefordert. „„Jule (oder Toni wie sie bei uns nur heißt) ist eine mega Bereicherung für uns, seit Jahren hat sich niemand so schnell so eine wichtige Position innerhalb der Mannschaft erkämpft. Es macht total Spaß, mit ihr auf dem Platz zu stehen, man hat das Gefühl als wäre sie schon seit Jahren dabei“, sagt Kapitänin Nike Michler.

Bei den Hamburgerinnen stand mit Alina Wellen, ihres Zeichens Schwester von Niklas Wellen und Tochter des CHTC-Vorsitzenden Dirk Wellen, ein an der Vreed sehr vertrautes Gesicht auf dem Platz.

„Wir haben phasenweise unseren Plan gut umgesetzt, machen aber in der Defensive individuell zu viele Fehler. Diese tun besonders weh, da uns vorne noch die Gefährlichkeit im Kreis fehlt. Dass uns mit Helene Stöckmann, Jamie-Lee Mc Millan und Silke Stocks gleich drei Stürmerinnen fehlen, kommt dann noch hinzu. Nachdem wir in Bremen so gut mitgehalten haben, sind wir heute natürlich unzufrieden,“ sagte Coach Schiefer. Durch den punktlosen Auftakt mit drei Niederlagen rutschen seine Damen auf Rang sieben der Tabelle ab.

Tore:0:1 Svea Böker (23.), 0:2 Svea Böker (25.), 1:2 Jule Hufer (E, 32.),1:3 Inke Lindberg (35.), 1:4 Svea Böker (38.).