Co-Trainer Linden unterrichtet beim Handball-Zweitligist HSG Krefeld Deutsch

Handball : Co-Trainer Linden unterrichtet bei der HSG Deutsch

(F.L.) Was eine Woche intensives Training so ausmachen kann, dass zeigte sich am Wochenende beim Handball-Zweitligisten HSG Krefeld. Am Freitag gab es ein Trainingsspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den Nordrheinligisten MTV Dinslaken, das mit 40:20 gewonnen wurde, einen Tag später war der dreifache niederländische Meister Limburg Lions zu Gast, der von den Eagles mit 33:30 bezwungen wurde.

In beiden Spielen zeigte sich, dass die Torhüterposition mit Paul Keutmann, Norman Toth und Frederick Stammer gut besetzt ist. Gegen Dinslaken zeichneten sich Stammer und Keutmann mit guten Paraden aus, gegen Limburg bewies Toth in der zweiten Halbzeit vor allem in Eins-zu-Eins Situationen sein Können. „Wichtig war gegen Dinslaken allerdings für uns, dass die Jungs das vorgegebene System des Trainers verinnerlicht haben“, sagte Co-Trainer Felix Linden.

Gegen Limburg leistete sich die HSG in den ersten 30 Minuten allerdings zu viele technische Fehler und auch im Innenblock wurden Schwächen offenbart. „Das mit der 6:0 oder 5:1-Verteidigung klappt noch nicht so ganz. Da müssen wir erst noch zusammenfinden“, bestätigte Abwehrchef Damian Janus. Einen Lichtblick lieferte Hendrik Schiffmann ab, der in der zweiten Halbzeit gegen Limburg kaum zu halten war. „Ich habe im Sommer ein paar Kilo abgenommen und meine Ernährung umgestellt. Nach dem Seitenwechsel haben wir gegen die Lions Emotionen gezeigt und den Kampf angenommen. Wenn wir als Team zusammenwachsen und uns gut verstehen, dann wird auch auf dem Spielfeld die Leistung stimmen“, sagte Schiffmann.

Einen wichtigen Teil dazu beitragen soll Co-Trainer Felix Linden. „Ich habe mit den Spielern, die noch nicht Deutsch können, sowie ihren Frauen und unserem Trainer Arnar eine kleinen Klasse gebildet“, erklärte der Grundschullehrer. „Da werde ich ein- bis zweimal in der Woche Deutsch unterrichten.“