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CHTC verliert das Offensivspektakel im Spitzenspiel

Hallenhockey-Bundesliga : CHTC verliert das Offensivspektakel im Spitzenspiel

20 Tore fallen in Mülheim, aber neun Treffer reichen den Gästen des Crefelder HTC nicht zum Punktgewinn. Die CHTC-Damen überraschen mit drei gewonnenen Zählern und machen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Sowohl die Krefelder Herren, die gegen Mülheim in einer spektakulären Partie 9:11 unterlagen und SW Neuss 6:2 schlugen, als auch die Damen, die in Mülheim beim 5:4 überraschten und gegen Bonn beim 2:2 die Punkte teilten, machten Werbung fürs Hallenhockey.

Das Spitzenspiel der Herren in Mülheim bot das erwartete Offensivfeuerwerk mit insgesamt 20 Toren. Beide Teams hatten viel Zug zum Tor so dass es mit einem 6:5 für den CHTC in die Pause ging. Auch im zweiten Abschnitt gab es Tore im Minutentakt, doch die Mülheimer konnten vor allem auf ihre bärenstarken Standards und Timm Herzbruch, der siebenmal traf, vertrauen und erarbeiteten sich einen vorentscheidenden 11:7-Vorsprung. Für Krefeld erzielten Timo Kossol, Luca Bachmann und Elias Friedrich je einen Doppelpack.

Gegen Schwarz-Weiß Neuss benötigten die Gastgeber etwas Anlaufzeit und konnten sich auf Torhüter Christian Schulte verlassen, kamen aber nach einem 0:2-Rückstand gut zurück und drehten die Partie schließlich auf 6:2 zu ihren Gunsten. „Es war in Mülheim extrem bitter am Ende, aber wir waren nahe dran und nehmen daher viel Positives mit. Heute sind wir schwer rein gekommen, aber haben uns dann überlegen den Arbeitssieg verdient“, sagte Coach Matthias Mahn.

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  • Andre Rieger (links) erzielte im letzten
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Auch die CHTC-Damen machten mit drei Punkten einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Gegen Mülheim gingen sie schon nach zwei Minuten durch Julia Tondorf in Führung. Kurz nach dem Wechsel sorgte Jule Hufer für die erneute Führung, die die Gastgeberinnen jedoch schnell ausglichen. Durch einen Treffer von Anna Küskes stand es kurz vor Schluss 3:3. Doch beide Teams blieben dran, erst erzielte Jule Hufer mit ihrem zweiten Treffer (58.) das vermeintliche Siegtor, dann glich Elena Clococeanu in der letzten Spielminute erneut aus. Nur Sekunden vor dem Abpfiff vollendete Jule Hufer zum späten 5:4-Sieg.

Auch gegen Bonn blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Toni Hufer sorgte für erneut für ein 1:1 zum Wechsel, ehe es im letzten Viertel noch einmal turbulent wurde. Beide Teams kassierten Zeitstrafen und schließlich vollendete Routinier Julia Tondorf eine Strafecke, doch die Gäste glichen nicht unverdient aus. Per Schlussecke hatten die CHTC-Damen sogar den Sieg auf dem Schläger, spielten diese jedoch nicht gut aus. „Gegen Mülheim haben  wir ein tolles Spiel gemacht und drei Punkte geholt, mit denen wir echt nicht gerechnet haben“, sagte Trainer André Schiefer. „Heute war es ein eher lahmes Spiel, Bonn hat wenig konstruktiv agiert und auch wir nicht so glücklich. Aber sieben Punkte auf dem Konto sind schon die halbe Miete zum Klassenerhalt.“