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Bröckels triumphiert beim Reitturnier in Vorst

Reiten : Nach 18 Siegen macht Löllebröd Urlaub auf der Weide

(off) Silvia Bröckels vom RV Graf Holk Grefrath siegte beim Jubiläumsturnier des RV Vorst im Springen auf der ganzen Linie. Nachdem sie am ersten Turniertag mit Löllebröd nach Stechen das L-Springen gewonnen hatte, gewann sie mit ihm auch nach Stechen das M*-Springen.

Löllebröd war von Februar bis jetzt – bis auf vier Prüfungen – immer erfolgreich und bekam eine Schleife. Er verbuchte 18 Siege in Springen der Klasse L und sechs in der Klasse M, eines davon mit zwei Sternen.

„Jetzt hat er erst einmal ein paar Monate seinen wohlverdienten Urlaub und genießt die Wiese“, sagt die stolze Besitzerin Stefanie Müller, die ebenfalls mit ihm erfolgreich ist. Die ranghöchste M*-Dressur entschied Katja Nix (RFV Dülken-Viersen) auf Quandor Kay mit der Wertnote 7,4 für sich.

Neu war das Springen Klasse L mit steigenden Anforderungen – sozusagen für Vorst eine Premiere. „Hier müssen die ersten beiden Sprünge unter L- und die letzten zwei Sprünge über M-Niveau liegen“, sagt Parcourschef Olaf Enger, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Kreis Viersen. „Reiter und Pferd sollen sich hierbei an die Höhen eines M-Springens gewöhnen.“

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Die Sieger im Viersener Jugendcup standen nach der letzten Wertungsprüfung in Vorst als Finalsieger fest: Finja Hunold (RV Seydlitz St. Tönis) in der Dressur und Grace Claus (RFV Hubertus Anrath-Neersen) im Springen sowie in der Kombiwertung von Springen und Dressur auf E-Ebene.

Eine besondere Anstrengung unternahm Franka Mertens (RV Vorst). Die 16-Jährige kehrte von der Deutschen Jugendmeisterschaft in München schnellstens zurück, nachdem sie sich nicht für die Kür am Sonntag qualifizieren konnte. Sie nannte beim Heimturnier nach und gewann auf Hektor B die L-Dressur mit der hohen Wertnote 7,8.

Gerta Peters, Vorsitzende des RV Vorst, war mit Verlauf des Turniers sehr zufrieden: „Alles ist fast nahezu reibungslos abgelaufen. Wir hatten gute Starterfelder.“ Lediglich beim Kaltblutrennen der Ü50-Senioren war Franz-Josef Koenen, der Besitzer der Kaltblüter, zu Fall gekommen.