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Blau-Weiß Timberland Krefeld verpasst nur knapp den Meistertitel

Jahresrückblick 2019 : Blau-Weiß Timberland Krefeld verpasst nur knapp den Meistertitel

Der Tennis-Bundesligist lag bis kurz vor Saisonende aussichtsreich im Rennen. An den letzten beiden Spieltagen standen keine Topspieler zur Verfügung.

„Weltklasse im Club“ lautete im Sommer wieder das Motto im Stadtwald. Tennis-Bundesligist Blau-Weiß Timberland Krefeld sorgte erneut für einen Höhepunkt im Krefelder Sportkalender des Jahres. Bereits seit dem Winter hatte Teamchef Olaf Merkel eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine gestellt, die von den Experten als Meisterschafts-Mitfavorit eingestuft wurde. Das bestätigte sich dann auch. Doch auf der Zielgeraden verpasste das Stadtwaldteam aufgrud von Aufstellungsproblemen das mögliche Ziel, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Deutscher Mannschafts-Meister zu werden. Die eingeplanten Spieler waren zu diesem Zeitpunkt einfach zu gut in Form und standen bei Turnieren im Halbfinale oder gar im Finale.

Besonders Olaf Merkel und Hajo Ploenes, der bereits seit 1981 die Geschicke des Bundesliga-Teams leitet, hätten die treuen Fans den beiden Hauptverantwortlichen diesen großartigen Triumph gegönnt. Auch für die vielen ehrenamtlichen Helfer der Blau-Weiß-Familie wäre das der verdiente Lohn für die vielen Stunden, die sie in der Freizeit für den Club und das Unternehmen Bundesliga geopfert haben, gewesen. Über den dritten Platz konnten sich am Sonntag nach dem Heimspiel gegen Düsseldorf aber trotzdem alle freuen. Schließlich war das Stadtwaldteam in seiner langen Bundesliga-Geschichte noch nie so erfolgreich. Entsprechend gut war die Stimmung, als Verantwortliche, Spieler und Fans die Saison nach dem letzten Ballwechsel ausklingen ließen.

  • Teamchef Olaf Merkel startet mit seiner
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  • Sponsor Dirk Köster (Timberland Finance), Hajo
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Im Laufe der Saison bestätigte sich Merkels Prognose, dass es in der Liga diesmal noch enger zugehen werde als bisher. Es gab kaum Duelle, wo ein Team als ganz großer Favorit antrat. Noch nie wurden so viele Einzel und Doppel im Match-Tiebreak entschieden. Selbst Rot-Weiß Köln, dem Außenseiterchancen eingeräumt wurden, ist erst am letzten Spieltag hauchdünn dem Abstieg entkommen.

Auch im kommenden Sommer wollen die Blau-Weißen zwischen dem 5. Juli und dem 16. August wieder um den Titel mitspielen. Spitzenspieler wie Marco Cecchinato, Paolo Lorenzi oder Christian Garin werden je nach Turnierverpflichtungen wieder an der Hüttenallee aufschlagen.