Lokalsport: Bayers Wasserballer erwarten deutschen Meister

Lokalsport : Bayers Wasserballer erwarten deutschen Meister

Wasserball: Gegen Spandau ist Uerdingen nur Außenseiter. Die SVK reist zum Tabellenvorletzten nach Cannstatt.

Für die Wasserball-Männer des SV Bayer Uerdingen ist das nächste Meisterschaftsspiel am Samstag um 14 Uhr am Waldsee in der Bundesliga-Hauptgruppe A gegen den Deutschen Meister Wasserfreunde Spandau Berlin eigentlich eine einfache Aufgabe. Gegen den bisherigen Ligaprimus steigt nahezu jede Mannschaft als Außenseiter ins Wasser. Die aktuellen Ergebnisse der noch ohne Punkte darstehenden Uerdingern lassen im Grunde auch keine andere Erwartungshaltung zu, als dass es erneut eine Niederlage gibt. Allerdings wurde Spandau vor kurzem vom neuen Pokalsieger Waspo Hannover regelrecht vorgeführt, den Nimbus der Unbesiegbaren haben die Wasserfreunde eingebüßt. "Es stellt sich die Frage, wie Spandau aus dieser Situation hervorgeht. Entweder sind sie besonders motiviert, sich zu rehabilitieren, oder sie sind immer noch angeschlagen", sagt Bayers Trainer Tim Focke vor der Begegnung. In aller Linie zählt für ihn aber, dass seine Mannschaft trotz der Rolle als scheinbar hoffnungsloser Außenseiter volle Einsatzbereitschaft und bis zum Umfallen entsprechende Gegenwehr zeigt. Da Ben Reibel und Sven Roessing wieder an Bord sind, steht Focke bis auf Maite Rajna wieder ein großer Kader zur Verfügung.

Ganz anders sieht es dagegen bei der SV Krefeld 72 in der Hauptgruppe B aus, die am Samstag um 18.20 Uhr beim SC Cannstatt antritt. Die Krefelder müssen neben den drei Centern Dusan Dragic, Marcel Schnabl und Leonhard Munz auch auf Routinier Lukas Stöffges, Roland Tatar (beide Sperre) und Moritz Pohlmann (Augenverletzung) verzichten. Das Hinspiel im Bockumer Badezentrum gewann die SVK knapp mit 13:12. Cannstatt steht auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat jedoch drei Spiele weniger auf dem Konto. Mit dem Kroaten Deni Cerniar hat der SV Cannstatt den erfolgreichsten Torschützen der Gruppe B in ihren Reihen. SVK-Trainer Trainer Gabor Bujka nimmt nun auch seiner jüngeren Spieler mehr in die Pflicht: "Wir werden in Cannstatt unser Bestes geben. Wofür es am Ende reicht, werden wir dann sehen. Wir haben nichts zu verlieren, sondern können nur gewinnen."

(RP)