Lokalsport: Bayer und SVK vor schweren Aufgaben

Lokalsport: Bayer und SVK vor schweren Aufgaben

Gleich drei Topspiele stehen für den SV Bayer Uerdingen 08 an diesem Wochenende auf dem Programm. Zweimal zeichnet für diese das Männer- einmal das Damenteam verantwortlich. Eröffnet wird das heiße Heimspielwochenende durch die Männer von Coach Tim Focke. Am Samstag um 16 Uhr empfangen sie den OSC Potsdam. Die Brandenburger bringen ein junges und hungriges Team an den Niederrhein. Dennoch wollen die Hausherren Punkte am Waldsee behalten. Serienmeister Spandau Berlin ist dann am Sonntag um 14 Uhr der zweite Gegner. Spandau ist das absolute Topteam des Landes und wird fraglos eine hohe Hürde für die Krefelder. "Potsdam hat mittlerweile einige A-Kader-Spieler. Es wird ein schweres spiel, auf dem aber unsere Konzentration liegt. Danach werden wir sehen, was gegen Berlin möglich ist", offenbart Trainer Focke ganz klare Prioritäten. Mit Berlin wird auch der ehemalige Bayer-Spieler Ben Reibel an den Waldsee zurückkehren. Im "Sandwich" der beiden Auftritte der Männer werden die Bayer-Damen am Samstagabend um 18.15 Uhr ins Wasser gehen. Ihr Gegner ist dabei ebenfalls keineswegs zu unterschätzen. Waspo Hannover begann die Saison mit einem überraschenden 14:12-Erfolg gegen Titelfavorit Heidelberg. Dennoch aber streben die Titelverteidigerinnen aus Uerdingen mit einem Sieg im ersten Heimspiel einen gelungenen Saisonstart an. Bei diesem Vorhaben treffen sie auf eine alte Bekannte, denn in Belen Vossenberg geht eine Meisterspielerin nun für den Gegner ins Wasser. "Wir rechnen mit einem harten Spiel. Hannover hat sich gut verstärkt und auch zwei Spielerinnen aus den USA geholt. Dennoch wollen wir uns weiter steigern und Siegen", sagt Spielerin Sophia Eggert zur Begegnung.

Nicht viel leichter wird es für die SVK 72. Das Team von Trainer Gabor Bujka reist am Samstag zunächst nach Plauen. Dort setzte es in der Vorsaison eine deutliche Niederlage, für die sich die Krefelder rehabilitieren wollen. Am Sonntag folgt dann der Auftritt beim SC Wedding Berlin, wo sich die Mannschaft ebenfalls stets schwer tut. Nach dem trotz knapper Niederlage guten Auftritt im Derby in Duisburg gehen die Spieler aber hoffnungsfroh in die Spiele. Als Tabellenzweiter liegt das Team vor beiden Kontrahenten.

"Wir haben aus der letzten Saison gegen Plauen und Wedding noch etwas gut zu machen. Besonders motiviert uns natürlich die unglaubliche Atmosphäre in Plauen mit übervoller Halle und dem immer besonderen Showprogramm", sagt Kapitän Yannik Zilken.

(svs)