Bayer Uerdingen will Spitze in der Wasserball-Bundesliga verteidigen

Wasserball : Endspurt in der Wasserball-Bundesliga

Die Wasserballerinnen des SV Bayer Uerdingen grüßen vor Ende der Bundesliga-Hauptrunde von der Tabellenspitze und wenn es nach den Verantwortlichen geht, dann soll es auch so bleiben. Dazu muss erst einmal der amtierende Meister SV Nikar Heidelberg überwunden werden.

Im Hinspiel gab es für Bayer einen 12:5-Sieg, auf den aufgebaut werden kann. Allerdings gelten die Heidelbergerinnen als sehr Heimstark und so wurde auf Uerdinger Seite noch einmal gut trainiert, um aus einer sicheren Verteidigung aufzutrumpfen und aus Kontern heraus die Tore zu schießen. Verzichten muss Trainer George Triantafyllou allerdings auf seine Spielerinnen Jamie Verebelji (beruflich verhindert) und Greta Tadday, die sich auf einen Lehrgang der Jugendnationalmannschaft befindet.

Von Platz eins sind die Uerdinger Männer in der Bundesliga-B-Gruppe zwar weit entfernt, mit einem Sieg am Samstag um 18 Uhr gegen den SV Weiden kann jedoch ein Platz unter die ersten Vier gesichert werden, der zur Aufstiegsrunde qualifiziert. Die Chancen stehen nicht schlecht, aktuell liegt der Lokalrivale SV Krefeld 72 einen Punkt hinter Uerdinger, muss aber beim Favorit Ludwigsburg ran. Auch die Kölner, welche Punktgleich auf dem dritten Platz liegen, müssen gegen den Tabellenersten Hannover ins Wasser steigen. Somit haben hat das Team von Trainer Milos Sekulic mit dem Letzten Weiden die leichteste Aufgabe. „Nach dem Sieg gegen Ludwigsburg können wir der Partie etwas entspannter entgegen blicken, dürfen Weiden aber nicht unterschätzen. Durch das gleichzeitige Spiel unserer U18, müssen wir auf Dzenis Smajic und Aleks Sekulic verzichten“, sagt Sekulic. Ganz chancenlos sehen sich die Verantwortlichen beim SVK indes nicht, noch auf den Zug zur Aufstiegsrunde zu springen. Immerhin gab es vergangenes Wochenende im Fischelner Bad einen Sieg gegen Ludwigsburg. „Die spannende Frage ist, wie schnell sich die Ludwigsburger von ihrer Formkrise erholen. Gegen die SVL in der Verfassung der Hinrunde hätten wir wohl kaum eine Chance, aber nach dem deutlichen Sieg zuhause glauben unsere Jungs an sich“, gibt sich SVK-Teammanager Ferdinand Vogel zuversichtlich. Allerdings gab es in dieser Woche gleich zwei Hiobsbotschaften für das Trainergespann Werner Stratkemper und Dusan Dragic, die auf gleich zwei Center verzichten müssen. Moritz Pohlmann fällt durch eine Handverletzung aus und der grippekranke Kristof Hulmann wird am Samstag wohl noch nicht wieder auf dem Damm sein.

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