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Handball: Bayer: Ligaverbleib noch offen

Handball : Bayer: Ligaverbleib noch offen

Nach der 26:33-Heimniederlage gegen den TuS Wermelskirchen hat der SC Bayer Uerdingen zwei Spieltage vor Saisonende ein Polster von lediglich einem Punkt auf einen Abstiegsrang.

Handball Der Abstiegskampf in der dritten Handballbundesliga ist noch einmal richtig spannend geworden. "Entweder alles läuft für oder gegen uns, habe ich meiner Mannschaft beim Training am vergangenen Freitag prophezeit", sagte Bayer-Trainer Jörg Förderer nach der samstäglichen 26:33 (13:15) Heimniederlage gegen den TuS Wermelskirchen. "Leider ist die zweite Alternative eingetreten."

Womit er auf die parallelen Erfolge der Mitkonkurrenten abhob. Sieben Teams, die vor den beiden letzten Partien zwischen 30 (Bayer als Sechster) und 27 (Spenge als Zwölfter) Punkte vorweisen, kämpfen noch um vier freie Plätze für die kommende Drittligasaison.

Führung spielte in die Karten

Eigentlich wollte Bayer schon in der Partie gegen Wermelskirchen die noch fehlenden Punkte einfahren, und so spielte die 1:0-Führung nach 30 Sekunden durch Heider Thomas dem SC eigentlich in die Karten. Leider sollte es die einzige Führung bleiben, denn fortan nahm der Tabellenzweite aus dem bergischen Land das Heft des Handelns in seine Hände und gab es auch bis zum Abpfiff nicht mehr her. Als Bayer bereits nach zwölf Minuten mit 3:7 hinten lag, nahm Trainer Förderer schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine Auszeit. Mit teilweise nicht ganz druckreifen Worten, die in der ganzen Halle zu hören waren, stachelte er sein Team an. Doch mehr als ein Herankämpfen auf ein 8:9 sprang nicht heraus, mit 13:15 wurden die Seiten gewechselt.

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In der zweiten Halbzeit ließ Bayer nichts unversucht, das Blatt noch zu wenden. Doch egal, ob 6:0, 5:1 oder 4:2 gedeckt wurde, selbst das eigene Mitwirken von Trainer För-derer, der sogar zwei Treffer warf, alles half letztendlich nicht. Ob auf 21:23 oder 23:25, auf mehr als zwei Tore Abstand ließ das Spitzenteam aus Wermelskirchen, das seine Tormöglichkeiten konsequent nutzte und sogar noch Chancen auf die Meisterschaft hat, Bayer nicht heran kommen.

"Wir haben gegen eine bessere Mannschaft verloren", erkannte Förderer hinterher die Leistung des Gegners, der in Frank Berblinger, der sieben Mal traf, seinen besten Werfer hatte, neidlos an. Genauso oft war auf Bayerseite Spielmacher Thomas Pannen, dessen Formkurve wieder nach oben zeigt, erfolgreich.

(RP)