Lokalsport: Bayer-Frauen halten gut mit

Lokalsport: Bayer-Frauen halten gut mit

Wasserball: Gegen den Tabellenführer WaSpo Hannover zeigte sich das junge Team von Trainer George Triantafyllou stark verbessert. Bei den Männern hagelte es für Bayer und die SVK Niederlagen.

Für die Wasserballfrauen des SV Bayer Uerdingen gab es im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer WaSpo Hannover zwar eine 8:11-Niederlage, dennoch gab es im Bayer-Team einen positiven Fortschritt zu verzeichnen. So hatte das Pokal-Aus gegen Heidelberg den Schützlingen von Trainer George Triantafyllou eine Woche zuvor arg zugesetzt, gegen Hannover waren die Bayer-Frauen allerdings von Beginn an wach, was das 2:3 nach dem ersten Drittel auch zum Ausdruck brachte. Zu Beginn des zweiten Viertels glich Aylin Fry zum 3:3 aus. Danach setzte sich Hannover mittels zweier Überzahlspiele auf 5:3 ab. Doch Bayer zeigte sich weiter ebenbürtig und holte Mitte des dritten Viertels sogar den Ausgleich zum 6:6. Danach verpassten es die Hausherrinnen in Überzahl, die Führung zu übernehmen und kassierten stattdessen zwei Kontertore. Im letzten Viertel gelang zwar nochmals ein Anschlusstor, in den letzten drei Spielminuten gab Bayer dann aber das Spiel endgültig aus der Hand, was Hannover zum Sieg ausnutzte.

Enttäuschung herrschte hingegen bei den Männern des SV Bayer, die am Samstag zu Hause dem OSC Potsdam mit 8:14 unterlagen und gestern gegen die WF Spandau beim 4:24 absolut chancenlos waren. Schon vor den Spielen gab es eine Hiobsbotschaft, da Georgö Kovacs aufgrund eines Arbeitsunfalles nicht zur Verfügung stand. Entsprechend fehlte ein wichtiger Baustein, der gegen Potsdam sicherlich hilfreich gewesen wäre, denn Uerdingen verschlief hier komplett den Start. Bayer schafft es es nicht, die Konter der Gäste zu unterbinden, und lag zur Halbzeit mit 2:8 zurück. Besserung gab es zwar in der zweiten Halbzeit, jedoch reichte die Leistungssteigerung nicht aus, um an Potsdam heran zu kommen. Gegen Spandau war es dann ein Duell David gegen Goliath, in dem Bayer überhaupt nichts zu melden hatte. Die Treffer der Uerdinger erzielte die Neuzugänge Vuk Jelaca und Mateja Loncaric.

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Auch die SV Krefeld 72 ging leer aus. Beim 8:13 in Plauen am Samstag musste die SVK anerkennen, dass trotz eigener guten Vorstellung die Gastgeber immer einen Tick besser waren, ohne dass Krefeld die Chance besaß, gefährlich zu werden. Besser lief es da schon besser in der Partie beim SC Wedding, die allerdings mit 8:10 verloren wurde. Von der ersten Minute an harmonierten alle Mannschaftsteile der SVK, die bis Mitte des dritten Viertels in Führung blieb. Doch dann sorgten umstrittene Schiedsrichterentscheidungen dafür, dass die SVK den Faden im Spiel verlor. Beim Stand von 8:9 wurde ein für Krefeld gegebener Fünfmeterstrafwurf wieder zurückgenommen, In den letzten drei Minuten verlor Krefeld mit Dusan Dragic aufgrund seiner dritten Hinausstellung sowie mit Roland Tatar und Istvan Keresztes (beide bekamen eine Rolle mit Ersatz) noch drei wichtige Spieler.

(RP)