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Bange Minuten um Luca Esposito von Teutonia St. Tönis

Spielabbruch : Bange Minuten um den Teutonen Luca Esposito

Sie sind jung, sportlich, durchtrainiert – und kippen plötzlich auf dem Platz um. Immer wieder ereignen sich solch dramatischen Vorfälle wie am Donnerstag Abend in Düsseldorf-Rath bei einem Fußball-Testspiel.

Alles lief bestens. Fußball-Oberligist Teutonia St. Tönis führte eine Viertelstunde vor dem Spielende im Testspiel beim Rather SV souverän mit 4:0. Leonard Bajraktari (2), Lukas Stiels und Kevin Breuer hatten die Tore für das erneut mit flüssigen Kombinationen überzeugende Team von Trainer Bekim Kastrati getroffen.

Doch von einer auf die andere Sekunde war all das nebensächlich, weil Trainer und Spielern der Schock in die Glieder fuhr: Luca Esposito war umgekippt und bewusstlos. Die Aufregung war entsprechend groß, der Notarzt wurde gerufen. Er kam mit Blaulicht und brachte den 21 Jahre alten Verteidiger sofort ins Krankenhaus.

Die Erleichterung war groß, als es am Freitag Morgen die frohe Kunde gab: Luca Esposito darf das Krankenhaus wieder verlassen, wenngleich zwei, drei Werte nicht so sind, wie sie sein sollten; doch die Behandlung kann vom Hausarzt fortgesetzt werden.

Luca Esposito, der kürzlich von Nettetal zu Teutonia kam, nachdem er in der Jugend vom VfR Fischeln und Borussia Mönchengladbach ausgebildet wurde, geht es besser, aber er ist noch verunsichert. Das Erlebte stimmt ihn nachdenklich. „Er muss jetzt einige Untersuchungen machen und wir werden als Verein besonders auf ihn achten“, sagt der Vorsitzende Markus Hagedorn. Auch ihm sitzt noch der Schreck in den Gliedern.