Lokalsport: Adler stürzen nach der Pause ab

Lokalsport: Adler stürzen nach der Pause ab

Der Handball-Regionalligist verliert in Ratingen 26:34. Torhüter Keutmann verlässt verletzt das Feld.

Der Höhenflug der Adler Königshof in der Handball-Regionalliga ist gestoppt. Im Spitzenspiel bei der SG Ratingen unterlagen die Krefelder mit 26:34 (16:15). Tim Christall fiel erkrankt aus und für den bis Saisonende verletzten zweiten Torwart Stefan Graetke nahm Yannik Keber auf der Bank Platz. Dieser kam auch ab der 47. Minute zum Einsatz, als Stammtorwart Paul Keutmann verletzt vom Feld musste.

Die Adler starteten gut und gestalteten die Begegnung vord er Pause ausgeglichen. Im Angriff trafen sie gute Entscheidungen und spielten ihre Aktionen von Beginn an sicher aus. Allerdings gelang es den Gästen in der Abwehr nicht, an die hervorragenden Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen. Das galt auch Keutmann. Der bislang wohl beste Spieler der Saison erwischte nach zuletzt überragenden Wochen diesmal einen nicht ganz so guten Tag. Immer noch zeigte er eine gute Leistung, trieb aber den Gegner nicht so zur Verzweiflung wie sonst. Entsprechend gelang es trotz des guten Angriffsspiels nicht, sich abzusetzen. So ging es mit einer knappen 16:15-Führung in die Pause.

Danach riss der Faden. Dazu trug auch eine schwache Leistung eines Schiedsrichter bei. "Sein Kollege kam nach dem Spiel zu mir und entschuldigte sich für die Leistung", berichtete ein verärgerter Trainer Dirk Wolf. Aber auch bei guter Leistung beider Referees hätten die Gäste an diesem Abend wohl nichts Zählbares mitgenommen. Zu groß war der Bruch nach der Halbzeit. Als in der 47. Minute Keutmann mit einer Zerrung verletzt vom Feld musste, war die Niederlage besiegelt. Keber machte seine Sache zwar gut, hat aber am Ende nicht die Klasse und Ausstrahlung des Toptorhüters. Unter dem Strich stand eine verdiente Niederlage und die höchste Saisonpleite. Wichtiger könnte aber die Verletzung des Torhüters sein. Wie lange er ausfällt, ist noch nicht klar.

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"Es war heute einfach nicht genug. Die Schiedsrichterleistung tat ein Übriges, aber wir haben zu viele Fehler gemacht. Wichtig ist jetzt, wie es bei Paul Keutmann aussieht", sagte Wolf.

Adler: Keutmann, Keber - Mensger (1), Wendler (1), Wistuba (5), Lewandowski, Wolf (3), Tobae (3), Wittenberg (4/1), Spickers (4), Mannheim (1), Ditz, Koenemann (4)

(RP)
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