Adler Königshof unterliegen im Abstiegsduell der Handball-Nordrheinliga

Handball-Nordrheinligarheinliga : Adler unterliegen im Abstiegsduell

Der Krefelder Handball-Nordrheinligist zeigt im Duell beim TV Rheinbach zu viele Schwächen im Angriff.

Die Adler Königshof treten in der Handball-Nordrheinliga weiter auf der Stelle. Der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegsduell beim TV Rheinbach gelang trotz über weite Strecken guter Leistung nicht und die Krefelder unterlagen am Ende  mit 24:26 (11:13). Im Gegensatz zu weiten Teilen der bisherigen Saison, als vor allem die Defensive zumeist die Achillesferse der Mannschaft war, scheiterten die Adler diesmal vor allem an Schwächen im Angriffsspiel. „Wir haben gerade aus dem Rückraum heraus zu viele Fehler im Angriff gemacht. Daran sind wir im Endeffekt gescheitert“, sagt Trainer Marius Timofte.

Dabei sah es zwischenzeitlich sehr gut aus. Sieben Minuten vor dem Ende lag der Gast mit 22:20 in Front und hatte die Chance, im eigenen Ballbesitz die Führung auf drei Tore auszubauen. Der Angriff blieb aber ohne Erfolg und nur wenig später kamen die Hausherren zum Ausgleich. „Wir haben es in dieser Situation nicht geschafft, uns vorentscheidend abzusetzen. Da müssen wir einfach cleverer sein“, sagt der Übungsleiter, der auch die Phase gleich nach der Halbzeit als spielentscheidend anspricht: „Wir haben da fast zehn Minuten kein Gegentor bekommen. Das war sehr gut. Leider haben wir es offensiv nicht verstanden, selbst die Tore in entsprechender Menge zu machen, um das zu veredeln.“ Die Adler nutzten diese lange Phase absoluter defensiver Stabilität für nur drei eigene Tore und verpassen so eine mögliche Vorentscheidung im Spiel.

Eine Schrecksekunde gab es dann rund fünf Minuten vor Spielende, als Timo Hüpperling verletzt vom Feld musste. „Noch wissen wir nicht, was er hat. Er hat sich mit einer Handverletzung durch die vergangenen Wochen gekämpft. Eine Verletzung wäre natürlich sehr bitter. Ich hoffe, dass es nichts schwerwiegendes ist“, sagt Timofte, der auch klar feststellt: „Wir haben nicht den Kader, all zu viele Ausfälle zu kompensieren. Wir brauchen einfach jeden Spieler und müssen kompakt als Team auftreten. Entsprechend bitter waren daher die krankheitsbedingten Ausfälle von Yannik Wendler und Florian Lepper.

Adler: Lindenau, Keber – Stattrop, Zavada (2), Hampel (3), Funke (2), Wirtz, Thelen, Niehoff (3), Bartmann (9/2), Hüpperling (5/1)

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