Lokalsport: Adler in Opladen gefordert

Lokalsport: Adler in Opladen gefordert

Samstag (19.15 Uhr) geht es für den Nordrheinligisten zum Tabellennachbarn.

Die Saison der Adler Königshof in der Handball-Nordrheinliga biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade. Mit 22:18 Punkten rangiert der Aufteiger aktuell auf Rang sechs und liegt so bei noch acht ausstehenden Partien auf einem guten Kurs, das Saisonziel eines ausgeglichenen Punktekontos zu erreichen oder zu übertreffen. Gerade in den vergangenen Wochen zeigte das Team eine immer mehr zunehmende Reife und besiegte auch topbesetzte Gegner mit massiver Zweitligaverstärkung und punktete gegen Tabellenführer und Aufstiegsaspirant Bonn.

Erst vor knapp zwei Wochen setzte es beim klaren 26:34 in Ratingen wieder einmal einen Rückschlag. Davon zeigte sich das Team aber am Freitag gegen Tabellennachbarn Homberg gut erholt. Entsprechend motiviert und zuversichtlich gehen die Schwarz-Weißen auch in die kommende Begegnung gegen den TuS 82 Opladen. Auch dieser Gegner liegt auf Augenhöhe. Mit einem Sieg könnten die Krefelder am Sechsten vorbei ziehen. Sogar ein Sprung auf Rang vier ist möglich, sollte die HSG Siebengebirge gegen den TV Jahn Köln-Wahn, das Team von Ex-HSG Krefeld-Trainer Olaf Mast, verlieren.

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Die Adler können ihr Vorhaben weitgehend in Bestbesetzung angehen. Laurenz Ditz sollte nach Krankheit zurückkehren. Lediglich für Stefan Graedtke ist die Saison endgültig beendet. Nachdem sich seine notwendige Operation lange hinzog, wurde diese nun am Montag durchgeführt und der Torwart fällt aus. Damit wird bis zum Ende der Spielzeit im Rotationsverfahren einer der Keeper des zweiten Teams auf der Bank Platz nehmen.

Umso wichtiger ist, dass Paul Keutmann wieder fit ist und bleibt. Ein Ausfall des so starken Schlussmannes wöge noch schwerer, als sonst. Ein Wiedersehen gibt es für Adler mit Felix Barwitzki, der im Sommer nach Opladen ging und nach Auslandsaufenthalt nun wieder zurück ist. "Wir brauchen eine kompakte Deckung und müssen gegen Opladens 6-0-Abwehr Räume finden. Außerdem müssen wir den Halbrechten Marius Anger, den Ligatoptorschützen, im Griff halten", sagt Trainer Dirk Wolf.

(RP)