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Lokalsport: 5. Kids Days beim Krefelder EV

Lokalsport : 5. Kids Days beim Krefelder EV

Im Rahmen des Fünf-Sterne-Programms vom Deutschen Eishockey Bund lud der KEV'81 am Samstag den interessierten Nachwuchs zur Talentsichtung ein.

Gut 200 Mitglieder hat der KEV'81 in seinen Reihen, nach dem vergangenen Samstag dürfte eventuell das ein oder andere Mitglied hinzugekommen sein. Mit dem an diesem Tag bereits zum fünften Mal in dieser Form veranstalteten Kids Day hatte der KEV'81 in der Rheinlandhalle wieder eine Talentsichtung der besonderen Art organisiert. Die Veranstaltung ist untere anderem ein Bestandteil des Fünf-Sterne-Programms vom Deutschen Eishockey Bundes, welches Krefeld im vollen Umfang erfüllt.

Als um 16.15 Uhr die gut 30 Kinder das Eis der Rheinlandhalle betraten, waren auch drei Profis der Pinguine, drei Trainer des KEV'81 und viele Helfer und Unterstützer des EV Krefeld und des SC Krefeld mit auf dem Eis. Auch Maskottchen KEVin hatte wieder den Weg auf die andere Straßenseite gefunden und half den Anfängern bei ihren ersten Schritten auf dem Eis. Und dies war auch von Nöten, wie U14-Nachwuchskoordinator Robin Beckers vom KEV'81 später erklärte: "Für viele der Kinder war es das erste Mal, dass sie sich auf das Eis begeben haben. Da haben ich und meine Trainerkollegen Dirk Kuhnekath und Thomas Mirwa halt eben eine Art Starthilfe gegeben und geschaut, ob wir ein vorhandenes Naturtalent entdecken können."

Etwas schneller ging es dagegen bei den Kindern zu, die sich schon sicherer fühlten und mit dem Schläger in der Hand gegen die Pinguin-Profis Martin Ness, Kurt Davis und Philipp Kuhnekath spielten. Das nach einem gelungenen Pass bei den kleinen Teilnehmern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wurde, sprach für sich selber. "Mit der Teilnehmerzahl sind wir nicht ganz zufrieden, wir hätten uns ein wenig mehr gewünscht. Dennoch war es ein Tag, wo die Teilnehmer eine tolle Zeit hatten", sagt Beckers weiter. Einige Eltern in der Halle meldeten ihre Kinder schon jetzt für den nächsten Kids Day im kommenden Jahr an. Etwas weiter geht dagegen ein anderer großer Teil, denn die Laufschule oder sogar der Einstieg in das Bambini-Training wäre der nächste Schritt in Richtung einer großen Eishockey-Karriere, um vielleicht auch mal den Sprung auf die andere Straßenseite zu schaffen und Profi zu werden.

(RP)