Fußball: 0:3 – VfR Fischeln unter Wert geschlagen

Fußball: 0:3 – VfR Fischeln unter Wert geschlagen

Seinen 50. Geburtstag wird Dieter Hußmanns sicher anders in Erinnerung behalten, als er sich das wohl wünschte. Denn seine Mannschaft unterlag an seinem Jubeltag bei der 2. Mannschaft des Wuppertaler SV mit 0:3 (0:0). Und der Fischelner Coach musste sich hinterher ärgern, weil zumindest ein Unentschieden drin war.

"Mit dem Gesamtauftritt war ich absolut zufrieden. Es sah auch lange gut aus. Wenn nicht immer wieder diese persönlichen Fehler wären. Das wird in dieser Klasse gnadenlos bestraft", haderte Hußmanns vor allem mit dem späten 0:1, das letztendlich den K.o. bedeutete.

Hußmanns musste kurz vor dem Spiel seine Elf noch einmal umbauen, weil sich Simon Janicina mit Fieber krank meldete. Somit fehlte dem VfR ein weiterer Spielgestalter, was sich aber zunächst nicht bemerkbar machte. Denn der WSV gab den Ton an, ließ den Ball kombinationssicher laufen und sorgte mit großen läuferischem Aufwand immer für Anspielstationen. Fischeln hielt kämpferisch dagegen, offenbarte aber große Probleme, die wenigen Vorstöße Gewinn bringend abzuschließen.

In Sachen Durchschlagskraft war der Gastgeber aber auch nicht besser, so dass beide Teams jeweils zwei Torchancen notieren durften. Beim VfR hatte Thomas Bahr Pech, dass sein Schuss von halblinks abgefälscht wurde (14.), während Ömer Uzbay nach einer Flanke von Francesco Reale zu harmlos abschloss (27.). Auf der anderen Seite blieb Till Kohnen zweimal Sieger (21./32.).

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Der spielerische Klassenunterschied war zu Beginn der zweiten Hälfte weg. Und so kam es, dass die Krefelder drei gute Möglichkeiten hatten, in Führung zu gehen. Zuerst verweigerte Schiedsrichterin Marija Kurtes einen Handelfmeter (51.), kurz darauf zielte René Hebold per Kopf nur knapp daneben (54.). Nur fünf Minuten später hielt Uzbay frei stehend in Rückenlage drüber (59.). Danach tat sich vor beiden Toren nicht mehr viel, bis sich der VfR quasi selbst schlug. Zuerst produzierte Benjamin Richter einen unnötigen Freistoß.

Der wiederum landete unberührt im Netz, weil ein Fischelner zuerst die Annahme andeutete, die Kugel aber zur allgemeinen Verwirrung doch passieren ließ (71.). Danach kam es noch dicker. Markus Poloczek durchbrach die Abseitsfalle und schob zum 2:0 ein (87.). Für den zweifellos zu hohen Endstand sorgte schließlich Dennis Lichenwimmer (90.).

Fischlen: Kohnen – Jagenburg, Niedmers, Haupt, Reale – Hebold, Richter, Schmitz – Uzbay (80. Grühn) – Yilmaz (74. Sahin), Bahr.

(RP)
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