Krefeld: Spender für Sanierung des Musikschul-Grabens gesucht

Krefeld: Spender für Sanierung des Musikschul-Grabens gesucht

Der erste Bauabschnitt kostet 30.000 Euro, ein Drittel wollen Bezirksvertretung und Bürgerverein aufbringen.

Der Bürgerverein Bockum lädt für Donnerstag, 22. März, ab 19 Uhr zu seiner Jahreshauptversammlung in den Konzertsaal der Musikschule an der Uerdinger Straße ein. Thema dieses Abends wird neben den Vorstandswahlen die geplante Sanierung des Musikschul-Grabens sein. Eingeladen als Referent ist Theo Malschützky vom Fachbereich Grünflächen. Er wird das Projekt in allen Einzelheiten vorstellen.

Wie berichtet, hatten die Schüler Katharina und Marcus Thome im Rahmen von Jugend forscht die Qualität des Wassers im Sollbrüggenpark untersucht. Im Umweltausschuss stellten die Geschwister, die später für ihr Engagement mit dem Preis für bürgerschaftliche Selbsthilfe ausgezeichnet wurden, anschließend ihre erschreckenden Ergebnisse vor. Klar war danach: Es muss was gemacht werden. Der Graben stinkt zum Himmel. Da sich der Park jedoch in städtischem Besitz befindet, können Mittel der Stiftung NRW nicht wie anfangs gedacht in Anspruch genommen werden. Die Stadt muss für die Sanierung des Grabens selber aufkommen. Der jedoch fehlt es bekanntlich an Geld. Deswegen will nun der Bürgerverein Bockum zusammen mit der Bezirksvertretung Ost für die Kosten aufkommen. Dabei sind die engagierten Bürger auf Hilfe angewiesen. Der Bürgerverein hofft auf Spenden der Bockumer Geschäftsleute.

Die Sanierung des Grabens soll, wie berichtet, in drei Teilabschnitten erfolgen. Im ersten Abschnitt soll ab Herbst der Wasserlauf an der Uerdinger Straße gereinigt werden. Ein Jahr später ist planmäßig der Graben in Richtung Wohngebiet an der Reihe, bevor als letztes der "Wurmfortsatz" gesäubert wird. Die Arbeiten sollen die Flora und Fauna möglichst wenig stören und sind deshalb auf den Herbst terminiert. Die Planer rechnen für den ersten Abschnitt mit Kosten von 30.000 Euro, die zu einem Drittel von der Bezirksvertretung, dem Bürgerverein und Sponsoren übernommen werden sollen. Den Rest zahlt die Stadt.

(bk)