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Krefeld: SPD und CDU zum Kesselhaus: Erst Wirtschaftlichkeit prüfen

Krefeld : SPD und CDU zum Kesselhaus: Erst Wirtschaftlichkeit prüfen

Die SPD bestätigt ihre grundsätzliche Sympathie für eine Nutzung des Kesselhauses im Mies-van-der-Rohe-Business-Park an der Girmesgath und als Ersatz für das Seidenweberhaus mit einer Einschränkung: Es muss sich für die Stadt rechnen.

"Die SPD-Fraktion ist zu einer Entscheidung über die Zukunft des Seidenweberhauses und den damit einhergehenden Fragestellungen bezüglich einer Ersatzspielstätte Kesselhaus im Jahr 2017 bereit", erklärte Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, gestern. Hierfür müsse die Verwaltung nun einen Aufgabenkatalog abarbeiten und offene Fragen beantworten.

Insbesondere die tatsächlichen Kosten für die Anmietung seien zu ermitteln und anderen Optionen gegenüberzustellen. "Für das Kesselhaus benötigen wir eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, in der die Kosten für die Stadt geprüft und festgestellt werden", sagt Winzen und stimmt darin mit der CDU überein. Weiter sei die Erarbeitung einer Entwicklungs- und Nutzungsoption für den Theaterplatz nötig. "Für die SPD-Fraktion ist das Kesselhaus mehr als eine gute Alternative zum Seidenweberhaus als zentrale Versammlungsstätte und Eventhalle. Am Ende ist es selbstverständlich aber auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Wir benötigen daher bis April 2017 Klarheit über die Option Kesselhaus, um die notwendigen Mittel im kommenden Haushalt gegebenenfalls berücksichtigen zu können. Die Verwaltung muss bis Antworten liefern", sagte Winzen abschließend.

(sti)