Krefeld: SPD und CDU: "Krefeld bleibt Eishockeystadt"

Krefeld: SPD und CDU: "Krefeld bleibt Eishockeystadt"

Der Aufsichtsrat der Seidenweberhaus GmbH hat gestern Abend einen Beschluss gefasst, der die Zukunft des Eishockeystandortes Krefeld sichern und zugleich die Belange der städtischen Gesellschaft als Betreiberin des König-Palastes berücksichtigen soll. Dazu teilten die Sprecher von SPD und CDU, Hans Butzen und Manfred Läckes, mit: "Im Zentrum unserer Überlegungen stand der Erhalt des DEL-Eishockeystandortes Krefeld, bei gleichzeitig auskömmlichen Konditionen und planbarer Wirtschaftlichkeit der Seidenweberhaus GmbH." In Verhandlungen mit der KEV Pinguine Eishockey GmbH sei deshalb ein Eckpunktepapier entwickelt worden, das vom Aufsichtsrat der Seidenweberhaus GmbH beschlossen worden sei. "Gemeinsam haben wir einen Weg erarbeitet, indem wir die Verantwortung der KEV Pinguine Eishockey GmbH stärken und eine Risikominimierung für die Seidenweberhaus GmbH erreichen wollen. Nur so ist Planungssicherheit gesichert."

Hintergrund: Es hatte in der Vergangenheit immer wieder Konflikte um die finanziellen Konditionen für die Nutzung des Köpa durch den Eishockey-Verein gegeben. Die Seidenweberhaus GmbH ist eine städtische Tochter. Günstige Konditionen können als Subventionierung des Vereins durch die Stadt gesehen werden. Wie genau die neuen Vereinbarungen aussehen, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

(vo)