Sozialbericht Krefeld 2021 „Wir haben verlernt, eine Klasse zu sein“

Krefeld · Der Katholikenrat Krefeld stellt in seinem Corona-Sozialbericht auf 116 Seiten nicht nur Stimmen von Kindern und Jugendlichen verschiedener Schulformen und Altersgruppen zusammen, auch viele Experten kommen zu Wort.

 „Die Eulenkinder der Buchenschule beispielsweise geben an, sich normalerweise gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Das sei nun nicht mehr möglich, da die Kontakte eingeschränkt sind‘“, so Carmen Pelmter, die als Vorstandsmitglied für die Umsetzung des Sozialberichts hauptverantwortlich zeichnet.

„Die Eulenkinder der Buchenschule beispielsweise geben an, sich normalerweise gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Das sei nun nicht mehr möglich, da die Kontakte eingeschränkt sind‘“, so Carmen Pelmter, die als Vorstandsmitglied für die Umsetzung des Sozialberichts hauptverantwortlich zeichnet.

Foto: Thomas Lammertz/Lammertz, Thomas (lamm)

Für Kinder und Jugendliche hat die Corona-Pandemie besonders schwerwiegende Auswirkungen. Diese Erkenntnis ist zwar zunächst nicht besonders neu, wird aber durch den Sozialbericht 2021, den der Katholikenrat Krefeld nun für die Stadt vorstellt, noch einmal auf eine solide Datenbasis gestellt. In einer mehr als halbjährigen Arbeit stellten die Verantwortlichen darin auf 116 Seiten nicht nur Stimmen von Kindern und Jugendlichen verschiedener Schulen, Schulformen und Altersgruppen zusammen, sie lassen auch viele Experten zu Wort kommen. „Das entscheidende Ergebnis unserer Untersuchungen ist, dass wir endlich aufhören müssen, über Kinder und Jugendliche zu reden und stattdessen mit ihnen reden müssen“, sagt Hans-Joachim Hofer, Vorsitzender des Katholikenrats Krefeld.