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Krefeld: Sorge um fachliche Zukunft vom Museum Burg Linn

Krefeld : Sorge um fachliche Zukunft vom Museum Burg Linn

Die Initiative Stadtkultur sorgt sich um die Zukunft des Museums Burg Linn und fordert, dass so schnell wie möglich die Nachfolge für den scheidenden Museumsleiter Christoph Reichmann geregelt wird.

"Wir möchten darauf hinwirken, dass so schnell wie möglich das Verfahren um die Nachfolge in der Leitung des Museumszentrums und des Archäologischen Museums eingeleitet wird, damit die Kontinuität in der Erforschung der Frühgeschichte in Krefeld gewährleistet bleibt", erklärte Professor Siegfried Gronert von der Initiative.

Sie hat sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister Gregor Kathstede gewandt. Reichmann wird im September pensioniert, "eine Ausschreibung für die Nachfolge ist bisher noch nicht erfolgt, in den Ausschüssen der Stadt ist dieser Punkt noch nicht einmal angesprochen worden", heißt es in dem Brief. Wenn das Museumszentrum ohne Leitung bliebe, "würde die Stadt das Archäologische Museum Burg Linn stillschweigend aufgeben und sich aus der Erforschung der frühen Geschichte Krefelds zurückziehen". Denn dann könne die Archäologie in Linn die bisherige Qualität der Forschung nicht mehr leisten.

Die Initiative betont den fachlichen Rang und den Erfolg des Museums Burg Linn: "50.000 Besucher hat das Museumszentrum jährlich, das ist der Spitzenwert in der Krefelder Museumslandschaft." Das Archäologische Museum Burg Linn sei nach dem Landesmuseum Bonn und dem Römisch-Germanischen Museum in Köln das drittgrößte archäologische Museum in Rheinland.

(vo)