Gefahrenkarte für Rheinfluten So sieht Krefelds Hochwasser-Szenario aus

Krefeld · Krefeld gehört für ein Rhein-Hochwasser, das weite Teile der Stadt überflutet, in die Kategorie „niedrige Wahrscheinlichkeit“. Das weist eine so genannte Hochwassergefahrenkarte der Bezirksregierung Düsseldorf aus. Sie zeigt, wo die neuralgischen Punkte und Flächen zu verorten sind.

 Die Rheinbrücke zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim würde selbst bei einem Jahrtausendhochwasser nicht überflütet (Archivfoto).

Die Rheinbrücke zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim würde selbst bei einem Jahrtausendhochwasser nicht überflütet (Archivfoto).

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Die Hochwassergefahrenkarte zeigt für Krefeld das schlimmste Szenario an, das denkbar ist. Entscheidend, welche Stadtteile bei einem außergewöhnlichen Rheinhochwasser überflutet werden, ist die Topografie der Landschaft. Die Karte zeigt unter anderem, die Menschen im Mittelalter waren schon nicht dumm, Linn steht in weiten Teilen auf einer Anhöhe, die selbst im Katastrophenfall noch recht trockene Füße garantiert.

 Der Krefelder Hafen mit seinem Becken wäre bei einem enormen Hochwasser überhaupt nicht mehr als solcher erkennbar.

Der Krefelder Hafen mit seinem Becken wäre bei einem enormen Hochwasser überhaupt nicht mehr als solcher erkennbar.

Foto: Schnettler